Jeder zweite Lebendtiertransport verstößt gegen die Regeln

Verden - In den letzten Tagen haben speziell ausgebildete Angehörige der Autobahnpolizei vermehrt Kontrollen von Tiertransporten auf den Autobahnen im niedersächsischen Landkreis Verden durchgeführt - mit einem niederschmetterndem Ergebnis!

Unter teils unmöglichen Bedingungen wurden die Tiere transportiert (Symbolbild).
Unter teils unmöglichen Bedingungen wurden die Tiere transportiert (Symbolbild).  © Franz-Peter Tschauner/dpa

Die Beamten und Angehörigen des Veterinäramts haben insgesamt 25 Fahrzeuge aus dem In- und Ausland herausgezogen, die Lebendtiertransporte nicht ordnungsgemäß durchgeführt haben.

Bei über der Hälfte davon wurden die Lebendtransporte nicht ordnungsgemäß durchgeführt.

Meist wurden weit mehr als die zulässige Anzahl an Tieren mitgeführt. Unter teils massiv beengten Verhältnissen traten die Tiere ihre Reise an.

Ein deutscher Viehtransporter mit Schweinen war sogar um ganze 33 Tiere (!) überladen. In zwei anderen Ferkel-Transportern wurde die zulässige Anzahl an Tieren in der Summe sogar um 84 Jungschweinen überschritten.

Auch mit den Reinigungsauslässen sah es der ein oder andere Fahrer nicht all zu genau. So gab es welche, die mit geöffneten Schleusen fuhren, sodass die Exkremente der Tiere auf der Fahrbahn landeten.

Die Beamten bemängelten darüber hinaus teils schlampig geführte Dokumente der Tiere sowie der Fahrzeuge sowie Transportverstöße. Gerade für die Vermeidung von Krankheiten und Seuchen ist eine ordnungsgemäße Unterbringung und die Einhaltung standardisierten Regeln dringend notwendig.

Die Autobahnen A1 und A27 sind von den Lebendtiertransporten besonders betroffen. Entsprechende Kontrollen werden laut der Polizei entsprechend weiter penibel durchgeführt werden.

Die Polizei hatte allerhand zu tun (Symbolbild).
Die Polizei hatte allerhand zu tun (Symbolbild).  © Philipp Schulze/dpa

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0