Tiffert: Ich bin raus aus dem Tief

Christian Tiffert beim Training.
Christian Tiffert beim Training.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Für Christian Tiffert ist es der Einstieg ins neue Jahr. Bei den Kickers war er gelbgesperrt. Gegen die „U23“ des VfB Stuttgart ist er wieder dabei - und er ist fit.

„Ja, ich fühle mich wieder gut“, sagt der 33-Jährige. „Im Trainingslager hatte ich einen kleinen Hänger, war in einem Loch.

Aber das war nicht überraschend, ich hatte im Sommer keine Vorbereitung, daher auch nicht die Substanz. Doch jetzt bin ich wieder da“, erzählt er.

Um konditionell zurück auf das nötige Level zu kommen, ist Tiffert in der Vorwoche auch nicht mit zu den Kickers gefahren, hat lieber in Aue trainiert: „Das war besser für mich.“

Ziffert im Gespräch mit Aue-Trainer Pavel Dotchev.
Ziffert im Gespräch mit Aue-Trainer Pavel Dotchev.

Die Partie hat er sich trotzdem angeschaut. Was hat er für sich aus dem 1:1 gezogen, wie beurteilt er die Leistung der Jungs? „Das mache ich nicht“, sagt Tiffert: „Ich war nicht dabei, deshalb verbietet sich ein Kommentar meinerseits. Ich finde aber, dass wir mit dem Punkt zum Start gut leben können.“

Jetzt geht es für ihn und das Team gegen den VfB II. Von 2000 bis 2006 hat Tiffert bei den bei den Schwaben 139 Bundesliga-Spiele bestritten.

Ist die Partie daher was Besonderes für ihn? „Nicht unbedingt. Auch wenn es gegen die Profis gehen würde: Das ist ein Spiel wie jedes andere. Ich konzentriere mich auf Aue und das heißt, ich will gewinnen. Da ist es mir ehrlich gesagt egal, wie der Gegner heißt.“

Dass es kein leichtes Unterfangen wird, weiß er. „Wir dürfen uns nicht von der Tabelle blenden lassen. Das ist eine Ausbildungsmannschaft, da kann jeder Fußball spielen.Wir werden die Partie voll konzentriert angehen.“

Für Tiffert wird es wichtig sein, dass die Mannschaft die Balance findet aus spielerischen Mitteln und Kampf: „Wir können beides. Das haben wir bewiesen.“

136 Mal spielte Tiffert für den VfB Stuttgart (vorn, gegen den damaligen Dortmunder Dede).
136 Mal spielte Tiffert für den VfB Stuttgart (vorn, gegen den damaligen Dortmunder Dede).

Fotos: Picture Point/S. Sonntag (2), imago


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