Tiffert: Die Stürmer-Diskussion ist falsch

Christian Tiffert sieht für eine Stürmer-Diskussion keinen Anlass.
Christian Tiffert sieht für eine Stürmer-Diskussion keinen Anlass.

Von Thomas Nahrendorf

Aue - Das ist ein Weltrekord, sagte ein Medienvertreter nach dem 0:0 der Auer gegen Magdeburg. Wer mit acht Toren nach 13 Spielen 20 Punkte hat, der nimmt so eine Bestmarke gern mit.

„Zugegeben, das hatte ich in meiner langen Laufbahn auch noch nicht“, staunt Christian Tiffert (33).

„Natürlich kommen die Leute ins Stadion, um ein 3:0 oder ein 4:0 zu sehen. Das ist kein Problem. Doch die Diskussion um unsere Stürmer finde ich fehl am Platze bei 20 Punkten. Wenn wir am Tabellenende sind und haben wenig Punkte, dann können wir uns gerne darüber unterhalten“, will der Altmeister überhaupt keine schlechte Stimmung aufkommen lassen.

Dafür gibt es auch keinen großen Anlass. Aue ist nur vier Punkte von einem direkten Aufstiegsplatz weg. Das hätten vor Saisonbeginn keiner gedacht, deshalb sagt Tiffert auch: „Wir dürfen uns nicht beirren lassen, müssen einfach weiter machen.“

Irgendwann wird der Knoten platzen und die Torarmut kein Thema mehr sein. „Wir haben gegen Magdeburg viel investiert, auch nach hinten raus. Wir haben gute Ansätze gezeigt, haben aus meiner Sicht besser gespielt als die Partien davor. Wir hatten unsere Chancen. Wenn mal einer reinflutscht, wird alles gut.“

Die nächste Chance haben die Auer schon am Freitag bei Tabellenschlusslicht Werder Bremen II. Die Partie können sie in aller Ruhe und mit breiter Brust angehen.

Fotos: Picture Point/S. Sonntag, Thomas Eisenhuth


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