Mann steigt in verlassenes Haus ein und kann nicht glauben, was er dort entdeckt

Houston (USA) - Ein Mann, der zum Kiffen in ein verlassenes Haus eingestiegen ist, muss sich wohl erstmal ernsthafte Gedanken über den Stoff gemacht haben, den er da rauchte. Denn bei diesem Fund hätte wohl jeder erstmal gedacht, dass er halluziniert.

Der Tiger war in einem viel zu kleinen Käfig eingesperrt.
Der Tiger war in einem viel zu kleinen Käfig eingesperrt.  © Barc

In dem leeren Gebäude im texanischen Houston hockte in einem kleinen Käfig tatsächlich ein Tiger!

Zum Glück sucht der Anwohner nicht gleich das Weite, sondern alarmierte die örtliche Polizei. Doch die Beamten waren zunächst skeptisch, konnten nicht glauben, was ihnen der Mann am Telefon da erzählte.

Als dann noch hörten, warum er in den Lostplace eingestiegen war, vermuteten sie natürlich, dass der gute Mann nur etwas zu viel von seinem Marihuana geraucht hatte.

Auch wenn sie immer noch misstrauisch war, ob sie der Anrufer nicht nur einen dummen Scherz erlaubt hatte, machten sich die Tierbeauftragten auf den Weg zu dem Haus in Houston.

"Ich war nicht hundertprozentig sicher, ob wir einen Tiger finden würden, da wir im Jahr mehrere Berichte über seltsame Dinge erhalten, die sich als nicht wahr herausstellen", so Jarrad Mears, der Abteilungsleiter bei City of Houston Animal Enforcement. Doch schließlich ließen sich von den Schilderungen des Kiffers überzeugen: "Der Typ sprach selbstsicher über das, was er sah."

Bereits als die Beamten eintrafen, waren sich alle sicher, dass der Anrufer die Wahrheit gesagt hatte. "Wir konnten ein großes Tier hören, dass sich in der Garage bewegte." Außerdem kroch ihnen der vertraute Geruch einer Großkatze in die Nase.

Der Mann, der den Tiger fand, war zum Kiffen in das Gebäude eingedrungen.
Der Mann, der den Tiger fand, war zum Kiffen in das Gebäude eingedrungen.  © 123RF

Die Tierschützer waren sich sicher: Das Haus musste unter allen Umständen weiter untersucht werden. Dafür holte sich das Team einen Durchsuchungsbefehls ein und betrat das Gebäude.

"Wir wurden von einem mittelgroßen Tiger in einem winzigen Käfig, der viel zu klein für seine Größe war, begrüßt", erinnert sich Mears laut The DODO. "Er war sehr freundlich."

In der Luft lag demnach ein starker Ammoniakgeruch vom Urin der Raubkatze. "Daher bin ich sicher, dass er glücklich war, endlich frische Luft abzubekommen."

Abgesehen von seiner schlechten Unterbringung war der männliche Tiger gut genährt. Allerdings hatte er großen Durst.

Die Beamten handelten sofort und brachten das Tier zur "Black Beauty Ranch" in Muchison. Die Einrichtung hatte sich auf Tigerpflege spezialisiert. "Wir waren so glücklich, dass dieser Kerl so schnell sein dauerhaftes Zuhause gefunden hat."

Wer die Raubkatze in die Garage gesperrt hat, ist jetzt Mittelpunkt der Ermittlungen.

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