Schweiger wettert weiter: Nun muss der Henssler dran glauben

Es geht um nichts mehr als Leitungswasser!
Es geht um nichts mehr als Leitungswasser!  © DPA

Hamburg - Skandal-Wasser ohne Ende! Es gibt Geschichten, die tropfen einfach wochenlang vor sich hin. Jetzt hat Til Schweiger (53) einen Promi-Koch in die Wasserschlacht gezogen. Wer reicht hier wem das Wasser?

Steffen Henssler (44) verkauft nämlich noch teureres Wasser als Schweiger in seinem Restaurant, zitiert Neu-Wirt und Regisseur Til Schweiger die Bild-Zeitung auf Facebook.

Wasser? Gefiltert? Gerührt? Was ist da los?

Vergangene Woche brachte eine Gegendarstellung die Wasser-Welt durcheinander. Nicht versteckt und unauffällig im Blatt, sondern groß und gut sichtbar oben links auf der Titelseite hatte die "Hamburger Morgenpost" am Mittwoch eine Gegendarstellung abgedruckt. Til Schweiger schenke eine simple Hamburger Spezialität aus: nämlich das örtliche Leitungswasser (TAG24 berichtete).

Weiterhin schrieb die "Mopo", der Schauspieler verkaufe "für 4,20 Euro pro Liter das teuerste Leitungswasser". Das wollte Til Schweiger nicht stehen lassen - er erwirkte die Gegendarstellung...

Jetzt fand Bild aber heraus: Es geht teurer! Der beliebte Henssler schließlich verlange 80 Cent mehr!

Wer reicht hier wem das Wasser? Links: Til Schweiger (53) - rechts: Steffen Henssler (44).
Wer reicht hier wem das Wasser? Links: Til Schweiger (53) - rechts: Steffen Henssler (44).  © DPA

Til Schweiger schreibt dazu auf Facebook (um nicht missverstanden zu werden, kürzen wir Tils Beitrag nicht): "Das geilste an dem BILD-Artikel ist, dass die Hamburger Mopo ganz genau weiß, dass es genauso ist! Die Hamburger Mopo WEISS, dass bei Stefan Hensler, der ein toller Gastronom ist (vielleicht nicht der, der Neukollegen, wie mir, in die Presche springt- egal, kann ich wunderbar mit leben), das Wasser 2 Euro mehr kostet als bei mir( Skandal? Keine Spur!?), sie weiß, dass er- aber auch ich -Miete und Mitarbeiter bezahlen müssen und dass es ganz viele Restaurants gibt, in denen das Wasser noch viel teurer ist (hat schon jemand mal ne Flasche Wasser in einem Restaurant in Berlin bestellt, oder in London- jetzt sagt bitte nicht Hamburg ist Provinz- wir sind ne' Weltstadt!- Top ten in New York Times!!!Yeahhhh!!!???)."

Weiter schreibt Til: "Die Wahrheit ist, der Mopo geht es nicht darum neutral zu berichten, sondern es geht ihr darum zu manipulieren. Es geht ihr darum Meinung zu schüren! Es gibt eine Bewegung in Deutschland, die hat ein Wort dafür erfunden! Ich nehme es nicht in den Mund, weil es viele Journalisten in Deutschkand gibt, die wirklich ihren Job machen: informieren und aufklärern! Die Mopo- oder fairerweise gesagt- ihre Chefredaktion, die ja letztendlich entscheidet was gedruckt wird und was nicht-gehört nicht dazu! Mehr hab ich dazu nicht zu sagen! R.I.P MOPO!?"

Die Gegendarstellung der Hamburger Morgenpost zum Wasser-Gate fiel einigermaßen hämisch aus.
Die Gegendarstellung der Hamburger Morgenpost zum Wasser-Gate fiel einigermaßen hämisch aus.

Jetzt kommt raus: Es ist nämlich Steffen Henssler (TV-Koch), der im eigenen Sushi-Laden "Henssler & Henssler“ genau fünf Euro fürs Wasser einnimmt!

Das sind schließlich 80 Cent mehr, als Til Schweiger in seinem "Barefood Deli" berappt. Dieses Pracht-Wasser geht auch gefiltert über die Theke - so macht es die Belegschaft bei Schweiger ja auch.

Henssler hatte es in der letzten Zeit schon schwer genug: Bei seiner Aufzeichnung zu "Grill den Henssler" (VOX) hat er sich nicht nur selbst geschnitten, auch Hanka Rackwitz landete unterm Herd und verletzte sich (TAG24 berichtete).

Ein echter Wasser-Skandal also, der zeitlich zufälligerweise einhergeht mit der Promotion des neuen Films "Conni & Co 2", der in den Kinos anlief.


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