So trotzig reagiert Til Schweiger auf die heftige Kritik aus den USA

Hamburg - So viel Selbstüberzeugung muss sein! Til Schweiger ist dafür bekannt, mit Kritik nicht sonderlich gut umgehen zu können. In aller Regelmäßigkeit stellt er die Kompetenz der über ihn richtenden Menschen in Frage.

Til Schweiger (54) turtelt sich aktuell mit seiner neuen Freundin Francesca Dutton (32) über die roten Teppiche.
Til Schweiger (54) turtelt sich aktuell mit seiner neuen Freundin Francesca Dutton (32) über die roten Teppiche.  © DPA

Und selbst, wenn die nackten Zahlen belegen, dass der Schauspieler und Regisseur kräftig daneben gelangt hat, will der 54-Jährige das Desaster nicht wahrhaben.

Während "Honig im Kopf" in Deutschland die Kinosäle füllte und die Menschen begeisterte, floppte Schweigers englische Version "Head full of honey" aber mal so richtig.

Am ersten Wochenende wurden sage und schreibe 7000 Euro eingespielt. Eine unterirdische Zahl für den Neustart eines Films. Nach kurzer Zeit und einem Gesamterlös von umgerechnet 10.855 Euro ist der Streifen aus den Kinos in den USA verschwunden.

Doch der liebe Til, der sich mit seiner neuen Freundin Francesca Dutton (32) durch die Gegend turtelt, will den Flop nicht wahrhaben.

Nick Nolte (r.), Sophie Lane Nolte und Schweiger bei den Dreharbeiten.
Nick Nolte (r.), Sophie Lane Nolte und Schweiger bei den Dreharbeiten.

Im Interview mit der Bunte, das am Donnerstag erschien, sagt er: "Die Menschen haben geweint, gelacht, geklatscht und sind am Ende lange sitzen geblieben. Die Reaktionen waren mit denen in Deutschland identisch."

Aha! Komisch nur, dass die nackten Zahlen etwas völlig anderes sagen. "Leider waren die Zahlen nicht gut genug, um den Verleiher und Produzenten Warner Brothers dazu zu bewegen, dem sogenannten Plattform-Start auszuweiten. Die vernichtenden Kritiken haben da nicht geholfen", bleibt Schweiger in seinem Element, die Schuld bei anderen zu suchen.

In der Tat waren die Kritiken vernichtend, da kennen die Amis nichts. "Lustig, wie eine Wurzelbehandlung ohne Narkose", "es gibt keinen glaubhaften Moment in diesem Fiasko", sind nur zwei Beispiele für das, was die US-Medien über den Schweiger-Streifen urteilten.

Dabei hatte sich Schweiger extra eine Star-Besetzung an Land gezogen. Nick Nolte ("Noah"), Matt Dillon ("L.A.Crash), Emily Mortimer ("Shutter Island") und Jacqueline Bisset ("9/11") verkörpern die emotionale Reise des demenzkranken Großvaters. "Ich glaube, uns gelingt gerade, dass wir den Film noch intensiver und lustiger machen", sagte Schweiger während der Dreharbeiten.

Da lag er dann bei der Einschätzung des US-amerikanischen Publikums aber mal richtig daneben. Die New York Times schrieb: "Der Film muss in einem Gemüsezerkleinerer entstanden sein."

Til aber will das nicht wahrhaben und hält am Deutschland-Start am 21. März 2019 fest. Dann werden bestimmt wieder alle klatschen, weinen und lange sitzen bleiben.

Til Schweiger mit Nick Nolte, Matt Dillon, Jacqueline Bisset und Emily Mortimer (v.r.).
Til Schweiger mit Nick Nolte, Matt Dillon, Jacqueline Bisset und Emily Mortimer (v.r.).  © dpa/Jens Büttner

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