AfD-Vize Gauland fordert, stolz auf die Leistungen in Weltkriegen zu sein

Alexander Gauland provoziert gerne.
Alexander Gauland provoziert gerne.  © DPA

Tilleda - Die AfD ist eine demokratisch gewählte Partei, wird jedoch wegen verschiedenster Äußerungen und Vorfälle (TAG24 berichtete) immer wieder mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Vorwürfen konfrontiert. So auch diesmal bei der Rede Alexander Gaulands beim Kyffhäuser-Treffen der Alternative für Deutschland in Sachsen-Anhalt.

Der AfD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl hielt dort bereits am 2. September 2017 eine Rede, in der er sich zur deutschen Nazi-Vergangenheit, d.h. den Jahren 1933-1945 äußerte.

"Man muss uns diese zwölf Jahre nicht mehr vorhalten. Sie betreffen unsere Identität heute nicht mehr. Deshalb haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen", so der 76-Jährige.

Gleichzeitig forderte der AfD-Politiker dazu auf, die Rolle deutscher Soldaten neuzubewerten. Da sowohl Frankreich als auch Großbritannien stolz auf die Leistungen ihrer Kriegsteilnehmer wären, "haben wir das Recht stolz zu sein auf Leistungen deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen" so Gauland.

Über die Rede, die auch als YouTube-Video veröffentlicht wurde, hatte zuerst das Internet-Portal Buzzfeed berichtet.

Deren Redaktion hatte den AfD-Vorsitzenden wegen seiner Weltkriegs-Aussagen um eine Stellungnahme gebeten, dieser hatte auf die Anfrage jedoch nicht reagiert.


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