Nach Top-Leistung: Das sagt Werner über seine neue Position

Watutinki - Im Spiel gegen Schweden setzte Bundestrainer Löw unter anderem Timo Werner als Linksaußen. Darauf angesprochen erklärte der Stürmer von RB Leipzig, dass er sich jedoch eher auf einer anderen Position sieht.

Spielt lieber als Mittelstürmer: Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig.
Spielt lieber als Mittelstürmer: Nationalspieler Timo Werner von RB Leipzig.  © DPA

"Meine Lieblingsposition ist vorne drin", sagte der Fußball-Nationalspieler am Montag in Watutinki. Gegen eine hinten massiert spielende Mannschaft wie die Schweden sei es vorteilhaft gewesen, dass er mit seinem Tempo mehr über den Flügel und von hinten gekommen sei.

Werner hatte im Spiel gegen Schweden vor allem in der zweiten Halbzeit durch gute Leistungen als Linksaußen überzeugt. Er bereitete das Ausgleichstor seines Teamkollegen Marco Reus vor und holte in der Nachspielzeit den Freistoß heraus, den Toni Kroos zum erlösenden Sieg verwandelte. Zwei Tage später erzählte Werner: "Es war die letzte Hoffnung auf eine Torchance, nicht auf ein Tor. Richtig dran geglaubt hat man auch nicht, so ehrlich kann man ja auch sein."

Trotz zweier Steilvorlagen wartet der RB-Star noch immer auf sein eigenes WM-Tor. Nervös mache ihn das allerdings nicht. "Nee, gar nicht. Natürlich ist man Stürmer und will immer Tore schießen", sagte Werner. Wichtiger sei aber der Erfolg der Mannschaft und das tolle WM-Gefühl.

"Ich spiele meine erste WM. Ich habe jetzt zweimal erlebt, wie das ist, ins Stadion einzulaufen. Das ist ein Gefühl, das kann man gegen kein Geld der Welt eintauschen. Ich habe Champions League gespielt, ich habe Bundesliga gespielt, aber das ist nicht mit einer WM zu vergleichen", so Werner am Montag.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0