Wetten, Du hast Dir die Zähne immer falsch geputzt?

Mach's Dir trocken! Da werden die Wirkstoffe nicht verdünnt.
Mach's Dir trocken! Da werden die Wirkstoffe nicht verdünnt.  © 123RF

Netz - Müde in den Spiegel schauen, Zahnbürste fischen, unters Wasser halten, Tube aufdrehen, putzen... STOPP! So bitte nicht.

Das richtige Zähneputzen scheint eine Kunst zu sein. Die Angewohnheit vieler ist es, die Zahnbürste vorm Benutzen nass zu machen. Das sei allerdings falsch.

Zahnärzte raten eher dazu: Die Zahnpasta auf die TROCKENE Bürste streichen. Denn: In der Pasta sind genug sogenannte "Gleitmittel". Wenn Du diese mit Wasser verdünnst, gehen auch Wirkstoffe flöten.

Der Putzeffekt soll noch besser sein, wenn Du 30 Sekunden lang ganz auf Wasser oder Zahnpasta verzichtest.

Hier sind noch weitere Tipps für ein wunderschönes Lächeln:

Diabetiker müssen besonders auf Zahnpflege achten

Diabetiker müssen besonders auf ihre Zahnpflege achten!
Diabetiker müssen besonders auf ihre Zahnpflege achten!  © DPA

Der erhöhte Blutzuckerspiegel bei Diabetes befeuert im Körper Entzündungsprozesse, die auch im Mund wirken. Diabetiker müssen diesen Zusammenhang besonders zu beachten.

Vor diesen Erkrankungen schützt jedoch eine gute Zahnpflege. Neben dem Zähneputzen zweimal am Tag gehört dazu, die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder Interdentalbürsten zu reinigen. Auch eine professionelle Zahnreinigung kann helfen.

Das Gebiss sollte außerdem jährlich beim Zahnarzt kontrolliert werden.

Denn je eher eine Parodontitis erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln.

Das ist auch deshalb wichtig, weil die Zahnbett-Entzündung ihrerseits den Diabetes verstärken kann.

Zähne putzen bei Kindern: Die wichtigsten Tipps

Ab sechs Jahren brauchen Kinder keine eigene (Kinder-)Zahnpasta mehr.
Ab sechs Jahren brauchen Kinder keine eigene (Kinder-)Zahnpasta mehr.  © DPA

Ab dem ersten Milchzahn putzen, die richtige Zahnpasta verwenden und das Kind währenddessen mit Liedern oder Spielchen animieren. So weit, so gut.

Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, hat für Eltern diese Tipps auf Lager:

Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

Es gibt keine Untersuchungen dazu, was besser ist. Oft finden kleine Kinder eine elektrische Zahnbürste spannender, sodass sie sich leichter zum Putzen bewegen lassen. Einziger Nachteil: Mit der elektrischen Bürste lernen Kinder weniger schnell, mit Geschick die richtigen Putzbewegungen auszuführen.

Welche Kinderzahnpasta ist gut?

Darauf achten, dass für Kinder bis sechs Jahre der Fluoridanteil bei maximal 500 ppm (parts per million) liegt. Nachlesen lässt sich das hinten auf der Verpackung. Ab sechs Jahren brauchen Kinder dann keine eigene Zahnpasta mehr, sie können die der Erwachsenen mitbenutzen.

Gibt's gute "Kinder"-Tricks?

Eltern können nur auf den Gewöhnungseffekt hoffen. Irgendwann ist das Zähneputzen so ritualisiert, dass es einfach dazugehört. Bis dahin können es Eltern mit einem tiefhängenden kleinen Spiegel probieren, in dem sich die Kinder beobachten. "Gut ist auch, wenn die Kinder und Erwachsene regelmäßig gemeinsam putzen."


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