200.000 Euro Schaden: Großbrand ruft Waffenbehörde auf den Plan

Kahla - Eine riesige Rauchwolke zog am Montagmorgen über Kahla: Grund war der Brand einer Tischlerei, der sogar die Waffenbehörde gefordert hat.

© Polizei

Gegen sechs Uhr morgens war die Feuerwehr zu dem Feuer im Oberbachweg gerufen worden, da schlugen schon die Flammen aus der Werkstatt im dritten Stock.

Gegen neun Uhr waren die Flammen endgültig erloschen. Die Rauchentwicklung war enorm, weshalb die Bevölkerung auch jetzt noch darum gebeten wird, die Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Einen Schaden von 200.000 Euro richtete das Feuer an und sorgte dafür, dass die Waffenbehörde nach Kahla kommen musste. Denn der Hausbesitzer ist nicht nur Tischler, sondern auch Jäger und lagerte vier Langwaffen, drei Pistolen und 2000 Schuss Munition in einem Panzerschrank im Haus. Gefahr ging deswegen nicht von den Waffen aus, aber sie mussten ordnungsgemäß aus der Brandruine geholt werden.

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Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, möglich ist, dass ein Kamin das Feuer ausgelöst hat. Eine genaue Prüfung steht jedoch noch aus.

Für die Löscharbeiten wurde eine Wasserstrecke aufgebaut. Diese verlief teilweise auf der B88, weshalb diese vorübergehend einseitig gesperrt wurde. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Bundesstraße wieder freigegeben.

Die Flammen schlugen aus dem dritten Stock des Hauses.
Die Flammen schlugen aus dem dritten Stock des Hauses.  © Polizei

Titelfoto: Polizei

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