Tischlerei in Flammen: Einsatzkräfte ringen um Kontrolle über Großbrand!

Jeringhave - Ein heftiger Brand hält Polizei, Feuerwehr und Anwohner Jeringhave im Landkreis Friesland, südlich von Wilhelmshaven in Atem.

So heftig brennt es am Dienstag im Anbau einer Tischlerei in Varel bei Wilhelmshaven.
So heftig brennt es am Dienstag im Anbau einer Tischlerei in Varel bei Wilhelmshaven.  © Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Beamten am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr alarmiert, weil es in der Tanger Straße zu einem Brand im Gebäude einer Tischlerei kam.

Als Feuerwehr und Polizei am Einsatzort ankommen, bietete sich ihnen das Bild eines schrecklichen Flammen-Infernos: Meterhoch schlugen Feuer und Rauchwolken zwischen der Autobahn 29 Richtung Wilhelmshaven und dem Ort Jeringhave in den Himmel – auch aktuell noch!

"Die sofort eingesetzten Kräfte stellten bei ihrem Eintreffen am Einsatzort fest, dass der rückwärtige Bereich des Anbaus einer Tischlerei brennen würde," erklärt die zuständige Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland.

Und das Feuer wütet heftig, weshalb ein angrenzendes Wohnhaus, den Einsatzkräften zufolge, mittlerweile ebenfalls vom Brand betroffen ist.

Obwohl das Feuer in einem dünn besiedelten, ländlichen Gebiet am Jadebusen ausbrach, wurden die Anwohner im benachbarten Ort Jeringhave wegen der starken Rauchentwicklung über eine Durchsage im Radio gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Wie die Polizei weiter mitteilt, mussten Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren der Region für die Löscharbeiten angefordert werden. Doch der Brand ist auch jetzt noch nicht unter Kontrolle.

Ein Schlauchverteiler liegt im Löschschaum (Symbolbild).
Ein Schlauchverteiler liegt im Löschschaum (Symbolbild).

Aktuell befinden sich laut ersten Informationen die Feuerwehren der Stadt Varel, Borgstede, Winkelsheide und Obenstrohe vor Ort.

Ein Schlauchcontainer, aus dem etwa 25 Minuten vom Brand entfernt gelegen Ort Jever, sei zur Verstärkung ebenfalls angefordert worden und ist inzwischen wohl unterwegs.

Die Löscharbeiten sind noch in vollem Gange und würden mindestens noch bis in die Abendstunden andauern, erklärte die zuständige Polizeistelle.

Nach ersten Schätzungen der Polizeibeamten, dürfte der Schaden mindestens 1,7 Millionen Euro betragen.

Die Schadenshöhe könne derzeit nicht näher zu beziffert werden, da der Brandort aufgrund der noch andauernden Löscharbeiten derzeit nicht betreten werden könne, hieß es weiter.

Die Behörden könnten dementsprechend aktuell keine weitere Aussage zur möglichen Brandursache machen. Die Ermittlungen nach der Brandursache sind dennoch bereits angelaufen, dauern aber noch an.

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