Tod durch vergiftete Glukose: Apotheker verklagt Stadt Köln

Köln – Zwei Menschen starben durch einen vergifteten Glukose-Test aus einer Kölner Apotheke. Die Stadt hatte diese Apotheke und zwei Weitere daraufhin schließen lassen. Dagegen soll der Betreiber nun gerichtlich vorgegangen sein.

Die betroffene Apotheke: Ermittler untersuchen den Fall.
Die betroffene Apotheke: Ermittler untersuchen den Fall.  © Federico Gambarini/dpa

Wie der Express berichtet, hat der Betreiber der drei Kölner Apotheken Dr. Till Fuxius am Dienstag beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf ein Eilverfahren gegen die Stadt Köln eingereicht.

Es soll sich dabei um eine einstweilige Verfügung gegen die Schließung seiner Apotheken handeln berichtet der Express. Der Antrag wurde inzwischen durch eine Pressesprecherin bestätigt.

Die Stadt Köln hatte die Heilig-Geist-Apotheke, die "Apotheke am Bilderstöckchen" und die Contzen-Apotheke geschlossen, nachdem eine 28-Jährige und ihr Baby durch einen vergifteten Glukose-Test gestorben waren.

Ursprünglich sollten die Apotheken unter dem Vorbehalt offen bleiben, dass keine selbst hergestellten Medikamente verkauft würden. Um ein "Restrisiko" auszuschließen wurden die Apotheken dann aber durch eine Verfügung von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am 26. September doch geschlossen.

Dagegen will Fuxius nun gerichtlich vorgehen.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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