Nach Tod von Máximas Schwester: So rührend nimmt der König Abschied

Riga - Vor wenigen Tagen verstarb die 33-jährige Schwester von Königin Máxima der Niederlande (47, TAG24 berichtete). Ihr Mann Willem-Alexander (51) äußerte sich bei einem Staatsbesuch in Lettland nun erstmals öffentlich über den tragischen Verlust.

 2017 hatte Königin Máxima bereits um ihren Vater Jorge Zorreguieta trauern müssen. Damals wie heute steht Willem-Alexander ihr bei.
2017 hatte Königin Máxima bereits um ihren Vater Jorge Zorreguieta trauern müssen. Damals wie heute steht Willem-Alexander ihr bei.  © Guido Kirchner/dpa

Der niederländische König hatte gemeinsam mit seiner Frau erst am Wochenende bei der Beerdigung von Inés Zorreguieta in Buenos Aires um die jüngere Schwester von Máxima getrauert. Doch für ihn ging schon bald der Alltag weiter.

Seit Montag reist Willem-Alexander zu lange geplanten Staatsbesuchen durch das Baltikum. Máxima war aufgrund der jüngsten Ereignisse diesmal nicht an seiner Seite. Der König nutzte die Gelegenheit, erstmals öffentlich über Zorreguietas Tod zu sprechen, wie der niederländische "Telegraaf" berichtet.

"Ich wäre gerne mit meiner Frau hier gewesen", begann er er seine Rede in der lettischen Hauptstadt Riga. "Der Tod von Inés ist eine Tragödie und ein großer Schock für unsere Familie. Sie war eine einzigartige Person, die wir wirklich liebten. Unser Kummer ist sehr groß."

Beeindruckt von der großen Anteilnahme seit Bekanntwerden des Todes sagte Willem-Alexander auch: "Viele haben mit uns gelitten. Wir sind sehr dankbar für all die Botschaften, die wir erhalten haben und all die Sympathie." Er sei in Gedanken bei seiner Frau Máxima.

Wie groß der Schmerz für die 47-Jährige sein muss, nach ihrem Vater, der im vergangenen Jahr starb, nun auch noch ihre jüngere Schwester verloren zu haben, lässt sich nur erahnen. Beide Schwestern sollen eine enge Verbindung gehabt haben - trotz des Altersunterschieds und der Entfernung.

Zorreguieta lebte in ihrer Heimat Argentinien, genauer gesagt in Buenos Aires. Dort war sie am Donnerstag vergangene Woche tot in ihrer Wohnung von der eigenen Mutter gefunden worden (TAG24 berichtete). Die 33-Jährige soll Selbstmord begangen haben.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über versuchte Suizide zu berichten. Da es sich aber um eine Person des öffentlichen Lebens handelt, deren Tod in den Medien thematisiert wird, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Inés Zorreguieta wurde nur 33 Jahre alt.
Inés Zorreguieta wurde nur 33 Jahre alt.  © Imago