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Islam-Experte: „IS sieht Pegida als Verbündeten an“

München/Dresden – Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete und Buchautor Jürgen Todenhöfer (75) hält die französischen Luftangriffe auf mutmaßliche IS-Stellungen für sinnlos. Außerdem macht der Nahost-Experte die islamfeindliche PEGIDA-Bewegung für eine Spaltung der Gesellschaft mitverantwortlich.
Jürgen Todenhöfer war vor einem Jahr im IS-Kalifat und sprach mit Kämpfern.
Jürgen Todenhöfer war vor einem Jahr im IS-Kalifat und sprach mit Kämpfern.

München/dresden – Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete und Buchautor Jürgen Todenhöfer (75) hält die französischen Luftangriffe auf mutmaßliche IS-Stellungen für sinnlos. Außerdem macht der Nahost-Experte die islamfeindliche PEGIDA-Bewegung für eine Spaltung der Gesellschaft mitverantwortlich.

In einem Interview mit dem Münchner „Merkur“ antwortete Todenhöfer auf die Frage, ob es sinnvoll sei, mit Bodentruppen in Syrien einzumarschieren:

„Bodentruppen wären der Traum des IS! Der IS hat die Anschläge in Paris auch deshalb gemacht, um die USA, Frankreich und England zu provozieren, Bodentruppen zu schicken", erklärte Todenhöfer.

"In den zehn Tagen, an denen ich im vergangenen Jahr im IS-Kalifat war, haben mir die Kämpfer dort immer wieder gesagt, ihr Traum ist gegen Amerikaner, Franzosen und Engländer zu kämpfen. In diese Falle dürfen wir nicht tappen!

Der IS will zudem Zwietracht im Westen schüren zwischen der muslimischen und nichtmuslimischen Bevölkerung. Sie sehen Pegida als einen fabelhaften Verbündeten an – auch das haben mir IS-Leute gesagt.“

Laut Todenhöfer sieht IS die Pegida-Bewegung Pegida als einen fabelhaften Verbündeten an.
Laut Todenhöfer sieht IS die Pegida-Bewegung Pegida als einen fabelhaften Verbündeten an.

Todenhöfer bezeichnete die Luftangriffe Frankreichs als Vergeltung für die Terror-Akte in Paris als die falsche Reaktion.

„Die ganzen Kriege gegen den Terror, die vor 14 Jahren begonnen haben, waren ein totaler Flopp. Vor 14 Jahren gab es ein paar hundert Terroristen in den Bergen des Hindukusch", so der Journalist.

"Mit Hilfe dieser Bombardements gegen Afghanistan, Libyen, Syrien usw. haben wir jetzt Hunderttausende internationaler Terroristen. Wir haben den Terrorismus gezüchtet. Und es ist eine absurde politische Fehlleistung immer noch zu glauben, dass man es mit Bomben schaffen kann.“

Den Westen fordert Todenhöfer auf, Strategien im Kampf gegen den IS als Alternative zu Kriegen zu entwickeln. Dafür nennt er drei Punkte:

„Den Waffen- und Munitionsnachschub aus den Golfstaaten wie Katar und Saudi-Arabien zu den Terror-Gruppen in Syrien stoppen. Zweitens müssen wir die Türkei dazu bringen, die Grenze zu Syrien wirklich dicht zu machen, so dass der IS-Nachschub an Kämpfern aus Europa versiegt.

Drittens: Der IS lebt davon, dass Irak und Syrien gespalten sind. Vor allem im Irak sind die Sunniten, ein Drittel der Bevölkerung, seit Saddams Sturz massiv diskriminiert worden. Deswegen muss unser Ziel eine nationale Aussöhnung sein, um dem IS die Operationsbasis zu entziehen.“

Zur Person Jürgen Todenhöfer

Im April 2014 stellte Todenhöfer sein Buch „Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat“ vor.
Im April 2014 stellte Todenhöfer sein Buch „Inside IS – 10 Tage im Islamischen Staat“ vor.

Jürgen Todenhöfer ist ein deutscher Publizist und ehemaliger Medienmanager. Der promovierte Jurist war von 1972 bis 1990 Bundestagsabgeordneter der CDU und zählte damals zur so genannten Stahlhelm-Fraktion des rechten Flügels der CDU.

Er war einer der bekanntesten deutschen Unterstützer der von den USA geförderten Mudschahidin und ihres Guerillakriegs gegen die sowjetische Intervention in Afghanistan. Mehrfach reiste er in Kampfzonen zu afghanischen Mudschahidin-Gruppen.

Von 1987 bis 2008 war er Vorstandsmitglied des Medienkonzerns Burda. Ab etwa 2001 profilierte sich Todenhöfer als Kritiker der US-amerikanischen Interventionen in Afghanistan und dem Irak, über die er mehrere Bücher veröffentlichte. Diese Kriegsgebiete bereiste er ebenso wie die des Arabischen Frühlings und des Islamischen Staates.

Im Dezember 2014 hielt sich Todenhöfer rund eine Woche lang in Mossul im Machtbereich des IS auf. Vermittelt wurde die Reise vom deutschstämmigen IS-Kämpfer Christian Emde, alias Abu Quatadah.

Todenhöfer hatte ihm gegenüber den Wunsch geäußert, die vom IS kontrollierten Gebiete Syriens und Iraks besuchen zu dürfen, um dort „authentische“ Eindrücke für sein geplantes Buch zum Islamischen Staat zu erhalten

Fotos: Screenshots/Youtube, dpa

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