Nach Todes-Unfall mit Carsharing-Auto: Was ist zwischen den Freunden vorgefallen?

Staatsanwaltschaft, Polizei und Car2go arbeiten eng zusammen, um den Fall schnell aufzuklären. (Bildmontage)
Staatsanwaltschaft, Polizei und Car2go arbeiten eng zusammen, um den Fall schnell aufzuklären. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Nach dem tödlichen Unfall mit einem Carsharing-Auto in Berlin ermittelt die Polizei weiter. Es geht um die genaue Unfallursache und die Schuld des 18-jährigen Fahrers und seines gleichaltrigen Beifahrers.

Ein dritter 18-Jähriger war in der Nacht zum Samstag getötet worden, als der Smart von der Fahrbahn abkam und ihn überfuhr.

Die drei jungen Männer kannten sich und waren offenbar zuerst zusammen mit dem kleinen, zweisitzigen Auto unterwegs. Dann stieg einer aus und die beiden anderen fuhren noch in der Schmidstraße in Richtung Köpenicker Straße umher, bevor es dann zu dem Unfall kam. Über die persönliche Verbindung der drei jungen Männer untereinander hatten zuerst Bild und B.Z. berichtet.

Der Unfallfahrer hatte sich am Sonntagabend der Polizei gestellt, wie TAG24 berichtete. Ob er und der Beifahrer ein Geständnis ablegten, teilte die Polizei nicht mit.

Die Carsharing-Firma Car2Go betonte, sie arbeite bei den Ermittlungen mit der Polizei zusammen. Zu den drei jungen Männern wollte Car2Go sich nicht konkret äußern. "Wir prüfen, wie sie sich Zugang zum Auto verschafft haben", sagte Sprecher Daniel Hoerer.

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


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