Todes-Falle Selfie: Zwei Mädchen von Bahngleisen gerettet!

Hof - Todes-Falle Selfie! Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte, legten sich zwei 14-jährige Mädchen am Hofer Hauptbahnhof am Montag auf die Bahngleise. Nein, kein Selbstmordversuch. Es war "nur" der Versuch, ein perfektes Selfie zu schießen.

Ein hoher Preis für ein Foto. Solche gefährlichen Selfies enden nicht selten mit dem Tod. (Symbolbild)
Ein hoher Preis für ein Foto. Solche gefährlichen Selfies enden nicht selten mit dem Tod. (Symbolbild)  © Cassie Lopez / Unsplash

Die zwei Teenager wollten ihre krassen Fotos auf Instagram und Co veröffentlichen und waren sich über die mögliche Gefahr wohl nicht bewusst. Jugendlicher Leichtsinn der schneller zum Tod führen kann, als man denkt.

Aber die beiden Mädchen hatten Glück. Sie wurden von Beamten entdeckt, von den Gleisen runtergeholt und zu den Eltern gebracht. Ein Verwarnungsgeld von je 25 Euro war die harmlose Strafe.

So selten wie man denken mag, war die gefährliche Selfie-Pose leider nicht. Zahlreiche Todesfälle, nicht nur von jungen Menschen, gingen seit Beginn des Selfie-Trends durch die Presse.

Besonders Bahngleise dürfen nicht unterschätzt werden, warnt auch die Bundespolizei. Züge fahren immerhin mit einer enormen Geschwindigkeit von bis zu 160 km/h durch einen Bahnhof. Das bedeutet, selbst wenn ein Zugführer Menschen im Gleis entdeckt, ist es in dem Augenblick schon zu spät. Der Zug hat durch die enorme Geschwindigkeit einen zu langen Bremsweg, um rechtzeitig vor dem "Hindernis" zum Stehen zu kommen.

Und warum ausgerechnet Gleise? "Wir beobachten seit Jahren, dass vor allem Mädchen Fotos auf Bahngleisen machen, um ihre Freundschaft zu demonstrieren", erklärt Polizeisprecher Manfred Ludwig.

Wem die drohenden, anrollenden Gefahren nicht genug Gründe sind, sich nicht im Gleisbett aufzuhalten, dem sei gesagt: Unter Umständen kann der Aufenthalt im Gleisbereich auch als Straftat angesehen werden und geahndet werden.


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