Payten (3) sitzt in Scherbenhaufen: Spielerfrau fordert mehr Umsicht

Stuttgart - Spielerfrau Ina Aogo plaudert wieder aus dem Alltag einer Mutter und fordert mehr Unterstützung von der Gesellschaft.

Dennis Aogo (32), VfB-Spieler und Ehemann von Ina Aogo.
Dennis Aogo (32), VfB-Spieler und Ehemann von Ina Aogo.  © DPA

Die Spielerfrau und Mutter berichtet in ihrer Instagram-Story: "Ich habe heute wieder was Tolles erlebt, also da werden sich wieder viele aufregen, weil das eine unmögliche Situation war und ich habe noch gar nicht richtig verarbeitet, was da passiert ist."

Damit leitet sie ein, was ihr an ihrem Hochzeitstag in einem Laden passiert ist, als sie gerade mit ihrer Tochter Payten (3) eine Geburtstagskarte einkaufte.

In dem Laden, so berichtet Aogo, waren jede Menge Leute, die an der Kasse anstanden.

"Payten hatte gerade eine Trotzphase", erklärt Aogo. Sie habe sich auf den Boden unter einen Tisch gesetzt und gespielt. Unter dem Tisch standen wohl Röhren aus Glas. "Ich habe das nicht als gefährlich eingestuft."

Und dann passiert es plötzlich. Als sie sich umdreht, sieht sie ihre kleine Tochter in einer brenzlichen Situation:

"Mein Kind sitzt auf einmal in einem Haufen voller Scherben und war gerade dabei sich eine Scherbe zum Mund zu nehmen."

Sofort rannte sie zu ihr und holte sie aus der gefährlichen Situation. Da schoss der 30-Jährigen ein Gedanke durch den Kopf: "Ich habe mich gefragt, was machen die Leute da? Keiner hat reagiert."

Sie wirft den Passanten vor, dass keiner eingegriffen hat. Ihrem Ärger machte sie daraufhin in dem Geschäft Luft: "Was ist hier eigentlich los. Ihr seht, da spielt ein Kleinkind mit Scherben und keiner sagt mir Bescheid." Von den Passanten, so berichtet Aogo, folgte nur Schweigen - eine Antwort blieben sie ihr schuldig.

Aogo regte sich darüber so sehr auf, dass die kleine Payten auch noch zu weinen begann. Ihre Forderung an die anderen Leute: "Ich finde einfach, dass man ein bisschen mehr Rücksicht nehmen könnte, wenn man sieht, dass da eine Mutter mit einem jungen Kind ist und es ist so, dass man seine Augen nicht überall haben kann und da kann man doch erwarten, das andere mitdenken und auch ein Auge auf das Kind haben. Das ist doch nicht zu viel verlangt!"

"Wenn alle ein bisschen schauen würden, wäre die Welt ein Stück besser," bekräftigt Aogo nochmals ihre Forderung nach mehr Umsicht von allen Leuten. Das habe nichts damit zu tun, dass sie nicht auf Ihr Kind aufpassen könne, argumentiert sie.

Schließlich seien die Kinder unser aller Zukunft und sie finde es traurig, dass da keiner eingreife. "Und deswegen ist die Welt vielleicht auch schon so kaputt, weil jeder nur auf sich achtet," fügt die verärgerte Mutter hinzu.

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