Tödlicher Angriff auf Mitarbeiter der Stadt Köln: Meldesystem soll kommen

Köln - Köln will bis Ende März 2020 ein ämterübergreifendes Meldesystem für Übergriffe auf städtische Mitarbeiter einführen.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Beigeordnete gedachten dem Toten vor Weihnachten mit einer Schweigeminute.
Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Beigeordnete gedachten dem Toten vor Weihnachten mit einer Schweigeminute.  © dpa/Oliver Berg

Das teilte ein Sprecher der Stadt am Freitag mit. "Vorarbeiten" dazu liefen seit Frühjahr 2019.

"Es ging jetzt noch um eine datenschutzrechtliche Prüfung", erklärte der Sprecher.

Zudem müsse das softwarebasierte System nun aufgebaut werden.

Die Diskussion über ein solches System war jüngst entbrannt, nachdem Mitte Dezember ein Mitarbeiter der Kölner Kämmerei bei einem Hausbesuch erstochen worden war.

Wie sich herausstellte, hatte der mutmaßliche Täter laut Polizei bereits im März Bedienstete einer anderen städtischen Behörde angegriffen - was der Kämmerei aber nicht bekannt war.

Unter anderem hatte sich NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) danach für bessere Meldesysteme ausgesprochen.

In diesem Haus in Köln ereignete sich der tödliche Angriff auf den Stadtmitarbeiter.
In diesem Haus in Köln ereignete sich der tödliche Angriff auf den Stadtmitarbeiter.  © dpa/Marius Becker

Titelfoto: dpa/Marius Becker

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