Tödlicher Streit in Werder: Darum musste der Nachbar sterben

Werder - Am Freitagabend kam es in Werder zu einem tödlichen Streit. Ein 60-Jähriger hatte mit einer Schrotflinte seinen zwei Jahre jüngeren Nachbarn erschossen (TAG24 berichtete).

Die Spurensicherung am Tatort.
Die Spurensicherung am Tatort.  © Julian Stähle

Wie die Polizei berichtet, war der Mann bei der Bluttat im Hinterhof erheblich betrunken. Er habe mindestens zwei Mal auf den 58-Jährigen geschossen. Der Grund: "persönliche Dieskrepanzen".

Das erklärte der Schütze bei einer Vernehmung. Die Waffe habe er demnach in 90er Jahren illegal erworben. Nun sitzt der 60-Jährige in Haft.

Anwohner hatten am Freitag gegen 18 Uhr die Polizei verständigt. In dem Hinterhof fanden die Einsatzkräfte schließlich das schwer verletzte Opfer. Trotz Reanimationsversuche konnten sie ihm nicht mehr helfen. Der Mann starb noch am Unfallort.

Der mutmaßliche Täter war nach einer Großfahndung etwa eineinhalb Stunden nach den tödlichen Schüssen wenige Straßen vom Tatort entfernt festgenommen worden.

Nach einer ersten Befragung des Mannes konnte auch die Tatwaffe gefunden und sichergestellt werden.

Ein Polizeiabsperrband sichert den Hinterhof.
Ein Polizeiabsperrband sichert den Hinterhof.  © Julian Stähle

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