Tödlicher Spaziergang: Mann an Bahngleisen vom Zug erfasst

Hamburg - Tragisches Unglück: Ein junger Mann ist am Mittwochmorgen von einer Regionalbahn in Hamburg erfasst und getötet worden.
Ein 21-Jähriger wurde von einem Zug in Hamburg erfasst und tödlich verletzt, da er an den Gleisen lief (Symbolbild).
Ein 21-Jähriger wurde von einem Zug in Hamburg erfasst und tödlich verletzt, da er an den Gleisen lief (Symbolbild).  © dpa/AP/Dmitri Lovetsky

Wie die Bundespolizei mitteilte, geschah der Unfall gegen 8 Uhr kurz vor dem Bahnhof Tonndorf.

Der Lokführer des von Hamburg nach Lübeck fahrenden Zugs sah einen Mann am Gleis und bremste sofort.

Doch der 52-Jährige konnte damit den Aufprall nicht mehr verhindern.

Der Zug erfasste den 21-Jährigen und verletzte ihn lebensbedrohlich.

Die Reanimationsversuche einer Notärztin blieben erfolglos. Der Asylbewerber aus Afghanistan starb am Unfallort.

Die Bundespolizei schließt nach derzeitigem Ermittlungsstand sowohl ein Fremdverschulden als auch einen Suizid aus.

"Der Mann ging laut Zeugenaussagen dicht an den Gleisen entlang und wurde dann von der Regionalbahn erfasst", sagte ein Sprecher.

Die 177 Fahrgäste in der Regionalbahn blieben unverletzt. Der Lokführer erlitt einen Schock.

Die Bahnstrecke war wegen des Einsatzes mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu Behinderungen im Verkehr.

Aus diesem traurigen Anlass warnt die Bundespolizei vor den Gefahren an Bahnanlagen. "Der Aufenthalt im Gleisbereich ist verboten!" Züge können nicht ausweichen und oft nicht rechtzeitig bremsen, sodass leichtsinniges Verhalten zu schweren Verletzungen führen oder tödlich enden kann.

Titelfoto: dpa/AP/Dmitri Lovetsky


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