Tödlicher Unfall im Schwarzwald: Mazda-Fahrer kracht in Lastwagen und stirbt

Dauchingen - Tödlicher Unfall im badischen Dauchingen im Schwarzwald! Ein Autofahrer kam nach einem Crash auf der Bundesstraße 523 ums Leben.

Auch ein Lastwagen ist an dem Unfall beteiligt.
Auch ein Lastwagen ist an dem Unfall beteiligt.  © Kamera 24

Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber TAG24 mitteilte, geriet der 60-jährige Mazda-Fahrer gegen 17.30 Uhr aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr und krachte frontal in einen Lastwagen.

Für den Mazda-Fahrer kam jede Hilfe zu spät: Er verstarb noch an der Unfallstelle, so der Polizeisprecher weiter.

An dem Unfall waren offenbar noch weitere Fahrzeuge beteiligt, doch der genaue Unfallhergang muss noch geklärt werden.

Update: 9. Oktober

Details zum Unfallhergang

Der völlig zerstörte Mazda: Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.
Der völlig zerstörte Mazda: Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät.

Nun liegen weitere Informationen zum Hergang durch die Polizei vor.

Demnach war der Mazda-Fahrer (59) gegen 17.30 Uhr auf der Bundesstraße von Trossingen in Richtung Villingen unterwegs. "Auf Höhe von Dauchingen lenkte er seinen Pkw aus unbekanntem Grund nach links auf die Gegenfahrbahn", so die Beamten. Dort kam ein Lastwagen entgegen.

Der Lkw-Fahrer versuchte nach rechts auszuweichen, was aber wegen der Leitplanken nur bedingt möglich war. Es kam zum Frontalcrash, bei dem sich der Autofahrer schwerste Verletzungen zuzog. Er starb noch an der Unfallstelle. Nach dem Zusammenstoß gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern.

VW Passat hinter dem Mazda musste in den Grünstreifen ausweichen, um einen weiteren Unfall zu verhindern. Der quer schleudernde Lastwagen streifte, bevor er zum Stillstand kam, noch einen entgegen kommenden Transporter.

Zur Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft Rottweil an, dass ein Unfallsachverständige hinzugezogen und beim Unfallverursacher eine Blutprobe entnommen wird. Der Leichnam des Verstorbenen wurde beschlagnahmt.

Lastwagen und Mazda mussten wegen der schweren Beschädigungen von zwei Abschleppdiensten geborgen werden. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 28 Mann im Unterstützungseinsatz. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 64.000 Euro.

Die Feuerwehr geht an der Unfallstelle ihrer Arbeit nach.
Die Feuerwehr geht an der Unfallstelle ihrer Arbeit nach.  © Kamera24

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