Tödliches Grubenunglück in Sachsen: Was suchte der Mann auf dem Gelände?

Freiberg - Nach dem tödlichen Grubenunglück in Freiberg ist nun klar, wer der Tote aus dem Schacht ist.

Einsatzfahrzeuge und Rettungskräfte waren bis zum Samstagnachmittag an dem Huthaus am Stangenweg im Einsatz.
Einsatzfahrzeuge und Rettungskräfte waren bis zum Samstagnachmittag an dem Huthaus am Stangenweg im Einsatz.  © Marcel Schlenkrich

Bei dem Opfer handelt es sich um einen 66 Jahre alten Mann, der am Samstagmorgen als vermisst gemeldet worden. Seine Leiche wurde am Mittag in einem Schacht am Stangenweg gefunden.

Der Zugang zu dem rund 17 Meter tiefen und etwa 30 Meter langen Schacht befindet sich in einem Huthaus, das gerade von der Bergsicherung Schneeberg saniert wird (TAG24 berichtete).

Offenbar ist er in den Schacht gestürzt. Die Polizei schloss Fremdverschulden oder ein Gewaltverbrechen aus.

Wie der 66-Jährige in das Huthaus gekommen ist und was er auf der Baustelle wollte, ist noch unklar, da am Karfreitag dort nicht gearbeitet wurde.

Grubenwehr und Höhenrettung Freiberg waren bis zum Samstagnachmittag am Huthaus im Einsatz, um den Toten zu bergen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen.

Das Huthaus wird derzeit saniert.
Das Huthaus wird derzeit saniert.  © Harry Härtel/Haertelpress

Titelfoto: Harry Härtel/Haertelpress

Mehr zum Thema Chemnitz:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0