Wanderer stürzt 15 Meter in die Tiefe - tot!

Die Kameraden der Bergwacht von Bad Schandau konnten dem 82-Jährigen nicht mehr helfen.
Die Kameraden der Bergwacht von Bad Schandau konnten dem 82-Jährigen nicht mehr helfen.

Kurort Rathen - Tödlicher Wanderunfall in der Sächsischen Schweiz. Ein Mann (82) aus Dresden wollte seinen zwei Freunden eine Bergsteigerhütte zeigen. Doch dann verlief sich das Trio.

Gegen 13.15 Uhr kamen die drei Freunde mit der S-Bahn aus Dresden im Kurort Rathen an und setzten mit der Fähre über die Elbe.

Der 82-Jährige wollte seinen zwei Begleitern (ein Mann und eine Frau) eine Bergsteigerhütte unterhalb der Bastei zeigen. Dabei nahmen sie offenbar den falschen Weg und verliefen sich an einem Steilhang.

Der Senior wollte nicht aufgeben und weiter unterhalb suchen - plötzlich war er verschwunden. Die Begleiter saßen auf einem Absatz fest und trauten sich alleine nicht mehr weiter. Sie riefen gegen 17 Uhr per Handy um Hilfe.

Zuerst fanden die Retter die beiden zurückgebliebenen Wanderfreunde.
Zuerst fanden die Retter die beiden zurückgebliebenen Wanderfreunde.

Die Rettungsleitstelle in Dresden alarmierte die Bergwacht von Bad Schandau. Diese rückte mit fünf Kameraden aus, suchte am Hang die drei Rentner.

Zuerst fanden die Retter die beiden zurückgebliebenen Wanderfreunde. Kurz danach den 82-Jährigen. Er war rund 15 Meter abgestürzt und lag leblos auf dem Waldboden.

Die Kameraden der Bergwacht leisteten Erste Hilfe, versuchten den Mann über eine halbe Stunde zu reanimieren. Schließlich konnte der Notarzt nur noch den Tod des Seniors feststellen.

Die Polizei wurde verständigt, die Kripo ermittelt zu den Umständen. Offenbar handelt es sich um einen tragischen Unfall.

Die Bergwacht-Kameraden leisteten Erste Hilfe.
Die Bergwacht-Kameraden leisteten Erste Hilfe.

Fotos: Marko Förster


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