Tomaten-Fans: So kommt Ihr ganz einfach an Eure eigene Pflanzen

„Blue Berry“ gehört zu den über 600 Sorten, die Birgit Kempe aus ihren Samen-Archiv aufziehen kann.
„Blue Berry“ gehört zu den über 600 Sorten, die Birgit Kempe aus ihren Samen-Archiv aufziehen kann.  © Andreas Weihs

Dresden - Wer im Sommer Tomaten aus eigenen Anbau ernten will, muss jetzt säen!

Die mit Abstand größte Auswahl an Samen hat „Tomaten-Königin“ Birgit Kempe (51) aus Pirna - sie hat über 600 Sorten der Nachtschattengewächse in ihrem Samen-Archiv. Sie alle haben ihren Ursprung in der Urtomate, die schon vor über 2000 Jahren von den Mayas in Mittelamerika angebaut wurde.

„Xitomatl“ nannten die Azteken den Paradiesäpfel, europäische Zungen formten „Tomate“ daraus.

Rund 160 der 600 archivierten Sorten bringt Birgit Kempe alljährlich in den Folientunneln der Pirnaer Gärtnerei Lohse zur Anzucht.

Rote, gelbe, grüne, braune gestreifte & gesprenkelte Paradiesäpfel, große & kleine, runde & ovale mit nicht minder exotischen Namen wie Ochsenherz, Babuschka, Zunami oder Andenhorn.

Gärtnerin Birgit Kempe stellt eine Mischung aus zehn verschiedenen Tomatensamen zusammen.
Gärtnerin Birgit Kempe stellt eine Mischung aus zehn verschiedenen Tomatensamen zusammen.  © Andreas Weihs

„Die Sorte Grünes Zebra weckte vor 20 Jahren mein Interesse“, erzählt Birgit Kempe. Seit 1999 widmet sie sich gezielt dem Erhalt alter und wilder Tomatensorten.

Wer jetzt selber echte Kempe-Tomaten ziehen will - kein Problem! Kommenden Mittwoch (29. März) könnt Ihr Eure Morgenpost zusammen mit einer Tüte Original-Samen der Tomaten-Königin erhalten. Für die Morgenpost stellte Birgit Kempe eine bunte Mischung von Stabtomaten zusammen.

„Sie werden mittelhoch bis hoch, können im Freiland oder an überdachten Standorten ausgepflanzt werden“, so die Expertin mit dem grünen Daumen.

Der 29. März ist laut Birgit Kempe übrigens „genau richtig zur Aussaat. Und nach 12 bis 16 Tagen in kleine Töpfe pikieren.“

Nach den Eisheiligen dürfen Tomaten dann ins Freie. Die MOPO mit Tomatensamen gibt’s für zusammen nur 3,99 Euro. Natürlich bekommt Ihr die Morgenpost auch „pur“ - wie gewohnt für 80 Cent.

Alljährlich lädt Birgit Kempe zu Tomatenverkostungen ein.
Alljährlich lädt Birgit Kempe zu Tomatenverkostungen ein.

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