Eine "höllische Gartenparty" startet heute vor den Toren Leipzigs

Torgau - Normalerweise lässt es sich am Entenfang in Torgau ganz hervorragend im Sommer faulenzen, Eis essen und im Wasser planschen. Im Mitte Juli fällt allerdings jährlich eine Schar schwarz gekleideter Kuttenträger über den beschaulichen Ort her und feiert zwischen umgedrehten Kreuzen ihre Szene-Stars.

Die Besucher des "In Flammen" werden auf dem Zeltplatz von einem paar umgedrehten Kreuzen empfangen.
Die Besucher des "In Flammen" werden auf dem Zeltplatz von einem paar umgedrehten Kreuzen empfangen.  © Screenshot Facebook/ In Flammen

Dying Fetus, Misery Index, Indian Nightmare - auch wenn die Namen der Bands des diesjährigen Line-Ups eher gruselig als erfreulich klingt, werden die nächsten drei Tage ein großer Grund zur Freude für Metal-Liebhaber, die sogar aus fernen Bundesländern ins beschauliche Torgau anreisen.

Seit 2004 gibt es das DIY-Festival bereits, dass es sich auf die Fahne geschrieben hat, lokale aber auch größere Band aus der Black- Death- und Doom-Metal in Torgau zu versammeln. Mit nur etwa knapp 2.000 Besuchern wird es hier jedes Jahr gemütlich und familiär. Und laut!

Wenn man meinen möchte, dass die Torgauer etwas gegen ihre unfreiwilligen Krach-Nachbarn haben: Weit gefehlt! Traditionell gibt es Samstag Kaffee und Kuchen, der liebevoll von Torgauern zubereitet und an die Metal-Fans verteilt wird.

Ein weiteres Highlight: Der Hangover-Run am Samstagmorgen, bei dem zum Ausnüchtern eine 8-Kilometer lange Jogging-Runde um den See gedreht wird.

Auf den Durst nach dem Sport kann sich dann erstmal mit einem isotonischen Getränk am Bierstand erfrischt werden. Oder mit dem traditionellen "In Flammen"-Cocktail namens Froschkotze, einem leckeren Drink aus Milch und einer grünen Zauberzutat.

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