Diese Stadt will bis 2022 zur grünen Oase werden

2022 richtet Torgau die 9. Sächsische Landesgartenschau aus.
2022 richtet Torgau die 9. Sächsische Landesgartenschau aus.  © DPA

Torgau - Solchen Besuch empfängt man gerne: Umweltminister Thomas Schmidt (56, CDU) hat Torgaus Oberbürgermeisterin Romina Barth (34, CDU) am Mittwoch einen Förderscheid über 3,2 Millionen Euro übergeben.

Mit dem Geld unterstützt der Freistaat Sachsen die Investitionen in das Gelände für die 9. Landesgartenschau 2022 in Torgau.

Dieses Geld ist sehr gut angelegt. Damit werden städtische Freiräume revitalisiert und Brachflächen beseitigt", sagte Schmidt.

Torgau werde von einer "steinernen" zur "grünen Renaissance-Stadt" aufgewertet. Die neunte Ausgabe der Leistungsschau steht unter dem Motto "Natur - Mensch - Geschichte".

Torgau versteht sie nicht nur als Blumenschau, sondern als Motor für die Stadtentwicklung. Das ausgewählte Areal ist etwa 25 Hektar groß. Im Mittelpunkt steht dabei das sogenannte Glacis - der grüne Ring um die Altstadt.

Es wurde ursprünglich militärisch genutzt, bevor es Ende des 19. Jahrhunderts zum Stadtpark wurde. Landesgartenschauen gibt es in Sachsen seit 1996. Bisherige Austragungsorte waren bisher Lichtenstein, Zittau, Großenhain, Oschatz, Reichenbach, Löbau und Oelsnitz im Erzgebirge.

Die 8. Landesgartenschau findet 2019 in Frankenberg statt.

Kernstück des Landesgartenschau-Geländes sind der als Glacis bezeichnete Stadtpark und das ABT-Gelände (Arbeit und Bildung Torgau).
Kernstück des Landesgartenschau-Geländes sind der als Glacis bezeichnete Stadtpark und das ABT-Gelände (Arbeit und Bildung Torgau).  © DPA

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