Riesiger Shitstorm: Diese dumme Aktion einer Influencerin ging voll nach hinten los

Toronto - Was manche sogenannten "Influencer" machen, um Aufmerksamkeit zu erhaschen, macht einfach nur sprachlos.

Die 19-jährige Marcella Zoia hat sich mit ihrer Aktion nicht gerade viele Freunde gemacht.
Die 19-jährige Marcella Zoia hat sich mit ihrer Aktion nicht gerade viele Freunde gemacht.  © Screenshot Twitter

Im Falle der 19-jährigen Marcella Zoia war es sogar richtig gefährlich. Wie die "Daily Mail" berichtet, zeigen Videoaufnahmen, wie sie am vergangenen Samstag zwei Stühle aus dem 45. Stock eines Hochhauses mitten auf eine viel befahrene Straße wirft.

Offenbar wurde durch ihre dumme Aktion glücklicherweise niemand verletzt. Doch ihre Fans fanden die Szene überhaupt nicht lustig.

Im Netz folgte sofort ein riesengroßer Shitstorm. Der Druck war so groß, dass die 19-Jährige augenblicklich ihren Instagram- und Facebook-Kanal löschte. Doch damit nicht genug: Nachdem sich die Aufnahmen im Internet verbreiteten, bekam auch die Polizei Wind davon.

Die Beamten nahmen sie wegen Sachbeschädigung und der Tatsache, dass sie durch ihre Aktion Leben in Gefahr brachte, in Gewahrsam. Gegen eine Kaution wurde sie am Mittwochnachmittag wieder freigelassen.

„Sie schämt sich für das, was passiert ist. Sie wünschte, es wäre nie passiert. Natürlich würde sie nie wollen, dass jemand verletzt wird", sagte ihr Anwalt Greg Leslie in einem Interview. Das sah bei ihrem Abgang aus dem Gericht aber ganz anders aus. Zoia verließ das Gerichtsgebäude und lächelte in die Kamera, während sie in aller Ruhe einen Starbucks-Frappuccino trank.

Anwalt von Marcella Zoia plädiert darauf, dass die 19-Jährige unter schlechtem Einfluss steht

Bei der eigentlichen Tat auf dem Balkon des Airbnb-Hotels sollen vier Freunde der jungen Frau dabei gewesen sein. Ihr Anwalt plädierte darauf, dass es der schlechte Einfluss der Gleichaltrigen gewesen sei, der sie zu dieser Tat veranlasste. "Sie ist ein kluges Mädchen, aber manchmal hält sie sich gerne bei Leuten auf, die einen schlechten Einfluss auf sie haben", sagte eine Schulfreundin gegenüber der "Daily Mail".

Der Bürgermeister der Stadt Toronto nimmt darauf allerdings keine Rücksicht: "Es war ein unverantwortliches Verhalten, das zu schweren Verletzungen und zum Tod hätte führen können."

Vielleicht hat die junge Frau ja aus ihrem Fehler gelernt. Immerhin musste sie sich durch den Shitstorm aus den sozialen Netzwerken löschen. Ihrem Bekanntheitsgrad dürfte die Aktion aber dennoch geholfen haben ...


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