Tot in der Spree gefunden: Pferdehof trauert um süßes Pony "Snoopy"

Bautzen - Tagelang hatten sie gesucht, Freunde opferten ihre Freizeit. Selbst die Polizei fahndete nach dem verschwundenen Pony "Snoopy". Nun wurde der Mini-Schimmel gefunden, doch helfen konnte ihm niemand mehr.

Am Ufer musste das tote Pony erst mal abgedeckt werden.
Am Ufer musste das tote Pony erst mal abgedeckt werden.  © Rocci Klein

Seit Sonntag war "Snoopy" verschollen: Das Pony hatte in Panik die Weide in Großpostwitz verlassen. Eine riesige Suchaktion setzte ein, denn das Pferdchen litt an einer Vergiftung, brauchte daher dringend Medikamente.

Am Abend hatte die Suche schließlich ein Ende. "Ein Bekannter von der Feuerwehr hat mich angerufen", sagt Mathias Rectenwald (59), Chef des Reit- und Westernvereins, zu dem der kleine Schimmel gehört. "Er hatte ihn in der Spree auf einer Sandbank entdeckt."

Mysteriös: Die Stelle hatte Rectenwald selbst mehrere Male zuvor abgesucht, doch da war nichts zu sehen gewesen. Eine Nüster Snoopys war aufgerissen: "Vielleicht wurde er von einem Tier angegriffen", so der Besitzer. "Es kann aber auch in der Panik passiert sein." Lange war das Tier noch nicht verstorben, denn die Totenstarre dauerte noch an.

Auf dem Pferdehof herrscht nun große Trauer. "Ausgerechnet er", sinniert Rectenwald. "Snoopy war so etwas wie unser Maskottchen, der war so lieb und hat besser gehört als mancher Hund."

"Snoopy" war der Liebling des Großpostwitzer Reitvereins.
"Snoopy" war der Liebling des Großpostwitzer Reitvereins.  © privat
Besitzer Mathias Rectenwald (59) trauert um seinen Mini-Schimmel.
Besitzer Mathias Rectenwald (59) trauert um seinen Mini-Schimmel.  © Rocci Klein
Die Feuerwehr half bei der Bergung des Tiers.
Die Feuerwehr half bei der Bergung des Tiers.  © Rocci Klein

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