Junge (4) stirbt nach seinem ersten Tag in der Vorschule

Plymouth (England) - Alfie (4) war so aufgeregt gewesen: Endlich ging es für ihn in die Vorschule. Doch nach dem großen Tag ging es dem Jungen plötzlich schlecht. Zwei Wochen später lebte der Kleine nicht mehr.

Alfie wurde nur vier Jahre alt.
Alfie wurde nur vier Jahre alt.  © justgiving.com/crowdfunding/ajm4

Der erste Tag in der Vorschule lief für Alfie einfach wunderbar. Freudestrahlend kehrte der Vierjährige zurück nach Hause und erklärte seiner Mutter, dass er es gar nicht abwarten könne, in die Schule zurückzukehren.

Doch bereits in der Nacht darauf, fühlte sich Alfie plötzlich unwohl. Er zeigte Anzeichen einer Erkältung, aber sonst deutete nichts darauf hin, dass der Junge ernsthaft krank sein könnte.

Seine Mutter entdeckte am Morgen einen violetten Ausschlag auf seinem Arm. Die Engländerin zögerte nicht und rief sofort einen Krankenwagen, der das Kind in ein Krankenhaus brachte.

Im Derriford Hospital verschlechterte sich der Zustand des Vierjährigen rapide. Die Ärzte mussten das Kind sogar zweimal wiederbeleben. Schließlich konnte man ihn weitestgehend stabilisieren und in ein spezialisiertes Kinderkrankenhaus bringen.

Man diagnostizierte bei Alfie eine Meningokokken-Sepsis, also eine schwere Infektion der Blutbahn.

Alfie starb wenige Tage später

Eine Impfung gegen Meningokokken wird im Kindesalter empfohlen.
Eine Impfung gegen Meningokokken wird im Kindesalter empfohlen.  © PR/Rtv Media, 123RF

Zwei Wochen später starb der lebensfrohe Junge im Bristol Royal Hospital for Children.

Für seine Familie ist es immer noch unbeschreiblich. Seine Tante Dani Lowther beschreibt Alfie liebe als einen "sehr fröhlichen, liebevollen, kuscheligen und netten kleinen Jungen".

"Er liebte Disney und Paw Patrol und er mochte es, neue Freunde zu finden. Er hat die Leute einfach geliebt."

"An jenem Abend kam er von der Schule nach Haus und schien ein wenig unter dem schlechten Wetter gelitten zu haben", erinnert sich Dani Lowther. "Er war ein wenig verschnupft, und als er ins Bett ging gaben ihm seine Eltern Calpol, wie es auch jeder andere getan hätte."

Obwohl der Schmerz und die Trauer über den Tod ihres Kleinen unglaublich groß sein müssen, ließ es sich die Familie nicht nehmen, mit ihrem Schicksal andere Eltern zu warnen. Sie gingen mit Alfies Geschichte an die Öffentlichkeit, in der Hoffnung, einem anderen Kind das Leben zu retten.

Um auf die tödliche Infektion aufmerksam zu machen und um vor allem die Beerdigung von Alfie zu finanzieren hat seine Tante eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Wer möchte, kann >>> hier Geld an die Familie überweisen. Dort sind außerdem die ungepixelten Bilder von Alfie sichtbar. Auf dieser >>> Seite kann man sich über die Gefahren von Meningokokken informieren.