Total eingerüstet: Rakotzbrücke steht auf dem Trockenen

Gablenz - Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Lausitz: die Rakotzbrücke im Rhododendronpark Kromlau.

Total eingerüstet: das Rakotz-Ensemble mit der berühmten Rundbogenbrücke (Kreis) und der "Orgel" im Vordergrund.
Total eingerüstet: das Rakotz-Ensemble mit der berühmten Rundbogenbrücke (Kreis) und der "Orgel" im Vordergrund.  © dpa/Patrick Pleul

Als spektakuläres Fotomotiv wird das filigrane Bauwerk aus Feldsteinen und Basalt allerdings für eine ganze Weile nicht mehr taugen.

Denn die Brücke ist seit kurzem komplett eingerüstet, der See, in dem sie sich zum Kreis spiegelte, längst abgelassen.

Bund und Freistaat lassen sich die aufwendige Sanierung des Kleinods insgesamt 4,2 Millionen Euro kosten.

Mit dem Geld wird zum einen die einsturzgefährdete Rundbogenbrücke ertüchtigt. Zum anderen wird die bereits 1952 eingestürzte Rakotz-Grotte wieder aufgebaut.

Das Ensemble, zu dem auch noch die „Orgel“ genannte Stelengruppe im See gehört, war in den Jahren 1842 bis 1875 vom hiesigen Großgrundbesitzer Friedrich Hermann Rötschke (1805-1893) angelegt worden.

Ende 2020, so hofft die Gemeinde Gablenz, soll die Arbeit geschafft sein und das Rakotzbrücken-Ensemble wieder im alten Glanz erstrahlen.

Die Rakotzbrücke steht jetzt auf dem Trockenen und hat während der Sanierung einen stützenden Unterbau aus Gerüsten.
Die Rakotzbrücke steht jetzt auf dem Trockenen und hat während der Sanierung einen stützenden Unterbau aus Gerüsten.  © dpa/Patrick Pleul

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