Sachsen: Mehr tote Fußgänger, aber weniger Unfälle!

Kamenz - In Sachsen sind in der ersten Jahreshälfte mehr Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Die Zahl an Unfällen ging jedoch zurück.

Polizei und Feuerwehr sichern eine Unfallstelle (Symbolbild).
Polizei und Feuerwehr sichern eine Unfallstelle (Symbolbild).  © dpa/Paul Zinken

19 Fußgänger starben zwischen Januar und Juni 2019 auf den Straßen in Sachsen. Das sind fünf mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte.

Unter den Opfern waren demnach auch zwei Kinder.

Auch 14 Fahrradfahrer seien bis Juni im Straßenverkehr ums Leben gekommen - dies seien jedoch sechs weniger als in der ersten Hälfte des Jahres 2018, so das Statistische Landesamt.

Gesunken ist auch die Zahl der getöteten Fahrer und Mitfahrer von Motorrädern. Starben im ersten Halbjahr 2018 noch 15 Personen auf einem Motorrad, waren es im gleichen Zeitraum 2019 drei weniger.

Insgesamt verzeichnete das Statistische Landesamt in der ersten Jahreshälfte einen Rückgang um 3,5 Prozent bei den im Straßenverkehr getöteten oder verletzten Menschen: Die genaue Anzahl lag den Angaben zufolge bei 8073 Menschen bei 6272 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden.

Insgesamt verloren 84 Menschen in dem Zeitraum Januar bis Juni ihr Leben bei einem Verkehrsunfall, das waren fünf weniger als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres.

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