Campino sei Dank: Jetzt dürfen alle nachts baden

Dresden - Baden wie ein Rockstar: Nachdem Punker Campino (56) Anfang Juni Nachts unerlaubt über den Zaun ins Arnhold-Bad kletterte (TAG24 berichtete) und dort ins kalte Wasser tauchte, reagiert die Bäder GmbH. Doch statt mit Verboten zu drohen, wird einfach das Geschäftsmodell erweitert.

Der "Tatort": Campino (56) mit zwei Frauen um 1.54 Uhr im Arnhold-Bad.
Der "Tatort": Campino (56) mit zwei Frauen um 1.54 Uhr im Arnhold-Bad.  © instagram/screenshot/die toten hosen

"Nicht nur Altpunker sind offensichtlich heiß auf eine Abkühlung im Dunkeln. Immer wieder wird der sommerliche Poolspaß nachgefragt. Grund genug für uns, eine Badenacht zu organisieren. Völlig legal – und ohne eine Anzeige zu riskieren", sagt Bäder-Sprecher Lars Kühl.

Am 3. August hat das Arnhold-Freibad daher erstmalig bis 1.54 Uhr in der Nacht geöffnet. Geplant sind Cocktails und Musik. Die krumme Uhrzeit wurde mit Bedacht ausgesucht. Exakt zu diesem Zeitpunkt stellte Hosen-Frontmann Campino mit dem Stichwort "Baden gehen in Dresden" ein Foto von sich im Bad samt Damenbegleitung in die sozialen Netzwerke.

Der Besuch schlug damals hohe Wellen. Die Bäder GmbH erstattete umgehend Anzeige wegen Hausfriedensbruch. OB Dirk Hilbert (46, FDP) kommentierte das brummig mit "uncool".

Zwischen den Hosen und der Bäder GmbH gab es später aber eine Einigung. Eine Spende von 5000 Euro wurde akzeptiert. Sie wird für einen karitativen Zweck verwendet. Die Anzeige wurde zurückgezogen.


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