Toter Elch von A12: Statt Entsorgung geht's ins Museum

Der Elch wurde vom Standstreifen geborgen und ins Naturkundemuseum nach Potsdam gebracht.
Der Elch wurde vom Standstreifen geborgen und ins Naturkundemuseum nach Potsdam gebracht.

Fürstenwalde/Potsdam - Am Dienstagmorgen entdeckten Autofahrer auf der A12 bei Fürstenwalde (Oder-Spree) einen toten Elch. Doch statt ihn zu entsorgen, soll er der Wissenschaft dienen.

Wie die Autobahnpolizei am Dienstag mitteilte, wurde das Tier nicht erschossen. Vermutet wird, dass das Tier angefahren worden sein könnte.

Kurz vor 7 Uhr hatten mehrere Fahrer das Tier gemeldet, das auf dem Standstreifen und auf der rechten Spur nahe der Anschlussstelle Fürstenwalde-West (Oder-Spree) lag. Zuerst hatte die B.Z. auf ihrer Webseite darüber berichtet.

Der Kadaver wurde nach der Bergung ins Naturkundemuseum in Potsdam gebracht, wie es vom Umweltministerium und dem Museum hieß. Zunächst war angedacht gewesen, den Elch zu entsorgen.

Im laufenden Jahr sind bereits mehrfach Elche in Brandenburg gesichtet worden. Laut Umweltministerium will ein Hobbyjäger das tote Tier von der A12 wiedererkannt haben.

Im August hatte Ronald Fehling nach eigenen Angaben im Raum Golzow (Märkisch-Oderland) in Ostbrandenburg zwei Jungbullen gesichtet, die die Gegend durchstreiften. Anhand des Geweihwuchses habe er den toten Elch nun wiedererkannt, sagte er auf Anfrage.

Die Autobahnmeisterei transportierte den toten Elch von der A12.
Die Autobahnmeisterei transportierte den toten Elch von der A12.  © DPA

Titelfoto: DPA


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