Junger Wal wird tot an angespült: Unglaublich, was man kiloweise in seinem Magen fand!

Davao City (Philippinen) - An der Küste von Davao City wurde ein Meerestier angespült. Der Wal war zuvor auf schreckliche Weise verendet. Die Todesursache fand man in seinem Magen.

Der Wal hatte Unmengen an Plastik in seinem Magen (linkes Bild)
Der Wal hatte Unmengen an Plastik in seinem Magen (linkes Bild)  © Facebook/D Bone Collector Museum Inc.

Freiwillige hatten den Cuvier-Schnabelwal aus den Gewässern vor der philippinischen Stadt gezogen, um herauszufinden, warum das Tier sterben musste.

Als man ihn aufschnitt, mussten die Mitarbeiter der Organisation "D 'Bone Collector Museum" einen grausamen Fund machen:

Sein Magen war voller Plastik!

"40 Kilo Plastiktüten", erklärt die Organisation auf der Facebookseite. "Davon 16 Reissäcke, vier Bananenplantagen-Taschen und mehrere Einkaufsbeutel."

Diese Entdeckung schockte selbst die erfahrenen Tierretter: "Dieser Wal hatte das meiste Plastik in sich, was wir je bei einem Wal gesehen haben", heißt es im Beitrag weiter.

Im Facebookpost finden sich mehrere Bilder, die die Nekropsie, also die Obduktion von dem Tier, zeigen.

Diese Plastiktüte wurde aus dem Körper des Meerestieres geholt.
Diese Plastiktüte wurde aus dem Körper des Meerestieres geholt.  © Facebook/D Bone Collector Museum Inc.

Man sieht, wie das Verdauungssystem des Wales geöffnet wird und darauf Dutzende Plastiktüten gezogen werden.

Besonders schockierend ist eines der Fotos, auf dem ein Mitarbeiter von "D 'Bone Collector Museum" einen riesigen gelben Beutel in der Hand. Da fragt man sich, wie der Wal so eine große Tüte verschlucken konnte.

"Das ist ekelhaft", meint die Organisation bestürzt. "Die Regierung muss gegen diejenigen vorgehen, die die Wasserstraßen und das Meer weiterhin als Müllcontainer verwenden."

Cuvier-Schnabelwale können bis zu 7,5 Meter lang werden und kommen mit Ausnahme der Polarregionen überall auf der Welt vor. Die Säuger gelten als die am tiefsten tauchenden Wale, schreibt "Meeresakrobaten".

Normalerweise ernähren sie sich von Tiefseekalamaren und Fischen.

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