Babyleiche neben Schule entdeckt: Mutter hatte Frühgeburt

Glinde - Nach dem schrecklichen Fund einer Babyleiche an einer Schule in Glinde bei Hamburg liegt nun das Obduktionsergebnis vor.

Ein Bestatter trägt das tote Baby vom Fundort weg.
Ein Bestatter trägt das tote Baby vom Fundort weg.  © dpa/Daniel Bockwoldt

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei bekannt geben, handelt es sich bei dem toten Säugling um einen Jungen.

Die Mutter hatte vermutlich im 7. Schwangerschaftsmonat eine Frühgeburt.

Das Baby ist schon mehrere Tage tot.

Weitere Ergebnisse der Obduktion werden wegen der laufenden Ermittlungen nicht veröffentlicht.

Nach dem Zeugenaufruf am Freitag geht die Polizei weniger als zehn Hinweisen nach.

Die Ermittler wollen nun mit einer molekulargenetischen Untersuchungen das DNA-Schema des Babys bestimmen und so auf die Eltern kommen.

Eine Schülergruppe hatte die Babyleiche in ein Handtuch gewickelt am Freitag nahe des Schulzentrums in Glinde entdeckt (TAG24 berichtete).

Hinweise zu dem Fall nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 04511310 entgegen.

Das Foto zeigt das blaue Handtuch, in das das Baby gewickelt war.
Das Foto zeigt das blaue Handtuch, in das das Baby gewickelt war.  © Polizei Lübeck
Die Polizei hat das Waldstück in Glinde abgesperrt und sichert Spuren am Fundort der Leiche.
Die Polizei hat das Waldstück in Glinde abgesperrt und sichert Spuren am Fundort der Leiche.  © dpa/Daniel Bockwoldt

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