Hat Mutter ihr eigenes Mädchen in Kölner Flüchtlings-Heim getötet?

Köln - Nach dem Fund einer Mädchenleiche in einer Kölner Flüchtlings-Unterkunft hält die Staatsanwaltschaft die Mutter der Zweijährigen für tatverdächtig.

Das tote Mädchen war am Montag von Rettungskräften in einer städtischen Unterkunft gefunden worden.
Das tote Mädchen war am Montag von Rettungskräften in einer städtischen Unterkunft gefunden worden.  © DPA

Die Obduktion hat nach Angaben der Ermittler ergeben, dass das Mädchen an massiven Kopf-Verletzungen starb.

Es gebe allerdings Hinweise darauf, dass die Frau zur Tatzeit aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig gehandelt haben könnte, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Dienstag (11. Dezember).

Man habe daher beantragt, sie einstweilen in einem psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen.

Über den Antrag sollte noch am Dienstag entschieden werden.

Das tote Mädchen war am Montag von Rettungskräften in einer städtischen Unterkunft gefunden worden.

Mutter gab selbst Hinweis auf die Leiche

Nach Angaben der Polizei hatte die Mutter selbst den Hinweis auf die Leiche gegeben, nachdem die 30-Jährige verwirrt vor der Wohnung des Vaters des Mädchens im Kölner Stadtteil Mülheim angetroffen worden war.

Beide Eltern stammen den Angaben zufolge aus Nigeria. Zunächst wurden beide in einer Klinik betreut und vernommen.

Titelfoto: DPA

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