Beim Ausflug abgehauen: Dieser gefährliche Mann ist weiterhin auf der Flucht!

Berlin - Inzwischen sind es 80 Hinweise, die zur Ergreifung von Hendrik S. führen sollen. Bis jetzt allerdings ohne Erfolg!

Mit diesem Bild sucht die Polizei nach Hendrik S.
Mit diesem Bild sucht die Polizei nach Hendrik S.  © Polizei Berlin

Entkommen war der 34-Jährige wegen Totschlags verurteilte S. bereits am 14. März bei einem begleiteten Ausgang. (TAG24 berichtete).

Doch warum darf ein verurteilter Schwerverbrecher, der bereits einen Menschen getötet hat, eigentlich die Psychiatrie verlassen?

S. habe erst seit dem 19. Oktober 2018 Ausgang, das habe zehn mal ohne Probleme funktioniert, teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung auf Anfrage der "Bild"-Zeitung schriftlich mit. Die Klinik sei dazu vom Gesetz gezwungen und es habe keine Gründe gegen den begleiteten Ausgang gegeben.

Seit Samstag scheint es nun 30 neue Hinweise zum Verbleib des Mannes zu geben. Doch gefasst wurde er immer noch nicht.

Warum saß S. im Psychiatrie-Knast?

Mit damals 22 Jahren hatte Hendrik S. kurz vor Weihnachten 2006 einen gleichaltrigen Mann niedergestochen.

Der Grund: "Weil die Menschen boshaft sind, nehme ich immer ein Messer mit. Er rempelte mich auf der Straße an. Ich kriegte Paranoia. Schon war es von allein passiert“, wie S. während seines Prozesses im Jahr 2007 erklärte.

Mit diesen Informationen sucht die Polizei nach Hendrik S.:

Hendrik S. wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 34-40 Jahre alt
  • ca. 180 cm groß
  • adipöse Gestalt
  • lange dunkelblonde Haare mit Pferdeschwanz
  • dunkelblonder Vollbart
  • trug eine schwarze Bomberjacke, eine schwarze Jogginghose und festes Schuhwerk
  • hatte einen dunkelblauen Rucksack dabei
  • Raucher

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer hat Hendrik S. seit seiner Flucht am 14.März 2019 gesehen oder weiß, wo er sich seitdem aufhält?
  • Wer kann Angaben zu Kontaktpersonen von Hendrik S. machen?
  • Wer kann Angaben zu Orten machen, an denen der Flüchtige verkehrt bzw. verkehrt hat?

Sprecht den Mann nicht an, es droht Gefahr! Insbesondere, da S. dringend Medikamente benötigt. Ruft zu Eurer eigenen Sicherheit sofort die Polizei, solltet ihr ihn sehen! Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen!

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