Totschlag mit Gartenschere: Mutmaßlicher Täter sollte abgeschoben werden

Schwerin/Güstrow - Nach dem gewaltsamen Tod einer 79-jährigen Rentnerin in Güstrow hat das Innenministerium bestätigt, dass der mutmaßliche Täter im Mai abgeschoben werden sollte.

Kripo und Spurensicherung waren am Tatort im Einsatz.
Kripo und Spurensicherung waren am Tatort im Einsatz.  © Stefan Tretropp

Die Abschiebung scheiterte jedoch an fehlenden Papieren, wie eine Ministeriumssprecherin am Dienstag sagte.

Demnach war der Ukrainer seit März ausreisepflichtig.

Der 43-Jährige hatte nach der Tat vorige Woche ein Geständnis abgelegt. Er hatte eingeräumt, die Frau in ihrem Wohnhaus erschlagen zu haben.

Wie die Polizei mitteilte, hatte der 43-Jährige die Frau flüchtig gekannt: Ihre Familie hatte dem Asylbewerber mehrmals Zuwendungen zukommen lassen.

Der Verdächtige gab außerdem an, die 79-Jährige mit einer Gartenschere erschlagen zu haben.

Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Das Motiv ist bislang nicht bekannt.

Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: Stefan Tretropp

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