Hier wird Tradition groß geschrieben! Das sind Dresdens "Älteste"

Dresden - Vom Zuckerguss bis zur Zapfsäule: Kaum eine Stadt vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft so wie die Elbmetropole Dresden. Viele beliebte Geschäfte und Einrichtungen der sächsischen Landeshauptstadt blicken auf eine über 100-jährige Tradition zurück. Die TAG24 hat einige davon besucht...

Pächterin Ute Jautze vor der Total-Tankstelle.
Pächterin Ute Jautze vor der Total-Tankstelle.  © Norbert Neumann

Tankstelle

Die Total-Tankstelle mit dem runden Dach an der Bautzner Straße wurde 1925 erbaut, zählt zu den ältesten im ganzen Land.

Die markante Tanke steht sogar unter Denkmalschutz. Einzigartig ist die Anordnung der Tanksäulen rings um das achteckige Kassenhäuschen.

Seit 1998 ist Ute Jautze (59) Pächterin des beliebten Fotomotivs in der Neustadt.

Das Nordbad in Dresden-Neustadt.
Das Nordbad in Dresden-Neustadt.  © Eric Münch

Schwimmhalle

Das 1894 errichtete Nordbad, mitten in der Neustadt, ist die älteste (und auch kleinste) Schwimmhalle Dresdens.

Etwas verborgen in einem Hinterhof an der Louisenstraße gelegen, zählt es noch heute zu den beliebtesten Hallenbädern der Stadt - insbesondere wegen des historischen Ambientes.

Im Schnitt planschen jährlich 80 000 Besucher im Nordbad.

Betreiber ist seit Januar 2018 die Dresdner Bäder GmbH.

Dresdens älteste Weinhandlung.
Dresdens älteste Weinhandlung.  © Eric Münch

Weinhandlung

Der urige Wein- und Spirituosenladen an der Böhmischen Straße/Ecke Alaunstraße ist die älteste noch bestehende Weinhandlung in Dresden.

1871 gegründet, wird das Geschäft seit 1949 von Familie Bethe geführt.

Vor 33 Jahren trat Ellen Bethe (64) in die Fußstapfen ihres Vaters.

Einrichtung, Schaufenster, Ladentafel stammen aus den 1920er-Jahren.

Lena Hölken (20, l.) und Maria Marondel (27) im Café Kreutzkamm am Altmarkt.
Lena Hölken (20, l.) und Maria Marondel (27) im Café Kreutzkamm am Altmarkt.  © ronaldbonss.com

Familienbetrieb

Die Konditorei Kreutzkamm ist das älteste Familienunternehmen der Landeshauptstadt.

Im Jahr 1825 erhielt Jeremias Kreutzkamm die Konzession für eine Konditorei in Dresden.

In der fünften Generation leitet seit den 1990er-Jahren Elisabeth Kreutzkamm-Aumüller die Geschicke des traditionsreichen Handwerksbetriebs.

Werner Voß (69) ist Vorsitzender des Gartenvereins.
Werner Voß (69) ist Vorsitzender des Gartenvereins.  © Eric Münch

Gartensparte

Die Geschichte der Kleingartensparte an der Dölzschener Straße reicht bis zurück in das Jahr 1890 - dem Gründungsjahr des "Naturheilvereins Dresden-Löbtau und Umgegend“.

Der bezog 1906 das damals 7 000 Quadratmeter große Areal entlang der Grenzallee. Im selben Jahr entstanden dort die ersten Parzellen.

Inzwischen sind es 48 Kleingärten.

Mehr zum Thema Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0