Traditionsmarke steigt mit Werksteam in die Formel 1 ein

Gaydon (Großbritannien) - Das Formel-1-Team Red Bull verliert seinen Titelsponsor Aston Martin nach dieser Saison an Konkurrenz-Rennstall Racing Point. Ein Konsortium um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll hat einen Anteil von 16,7 Prozent an dem in der Krise steckenden Nobelkarossenhersteller für 182 Millionen britische Pfund (umgerechnet rund 215 Millionen Euro) übernommen.

Bald wird auch Aston Martin in der Königsklasse des Motorsports seine Runden drehen.
Bald wird auch Aston Martin in der Königsklasse des Motorsports seine Runden drehen.  © Silvia Izquierdo/AP/dpa

Dies wurde am Freitag mitgeteilt. Stroll hält bereits Anteile an Racing Point, das seinen Sohn Lance und Sergio Perez als Stammpiloten unterhält.

Der Rennstall wird ab der Saison 2021 als Aston-Martin-Werksteam starten. Die Laufzeit soll zehn Jahre betragen.

Red Bull wird zudem solange noch mit Aston Martin zusammenarbeiten, bis das Konzeptauto Valkyrie zur Serienreife gebracht wurde.

Der britische Hersteller war schon 2016 als Innovationspartner beim Team von Max Verstappen eingestiegen. Seit 2018 ist der Rennstall dann als Aston Martin Red Bull Racing an den Start gegangen.

Der vor allem aus den James-Bond-Filmen bekannte Sportwagenhersteller Aston Martin Lagonda steckt finanziell in der Krise.

Titelfoto: Silvia Izquierdo/AP/dpa

Mehr zum Thema Formel 1:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0