Trächtige Kuh "Lotte" legt Bahnverkehr lahm

Wetzlar - Eine trächtige Kuh hat am Donnerstag zwischen Gießen und Wetzlar den Zugverkehr für mehrere Stunden ausgebremst.

Wie das Foto zeigt, stand Lotte – von Nebelschwaden umweht – auf den Gleisen der Bahnstrecke.
Wie das Foto zeigt, stand Lotte – von Nebelschwaden umweht – auf den Gleisen der Bahnstrecke.  © Screenshot/Twitter/Bundespolizei Koblenz

Wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte, sollte die Kuh namens "Lotte" eigentlich in die Tierklinik Gießen gebracht werden, sei aber ausgebüxt, als sie vom Anhänger geführt wurde. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Nach Angaben des Sprechers war "Lotte" in der Nähe eines Güterbahnhofs entwischt und auf die Gleise in Richtung Wetzlar gelaufen.

Die Bundespolizei sei morgens informiert worden, so der Sprecher. Die Strecke zwischen Wetzlar und Gießen sei bis zum Mittag für mehr als vier Stunden komplett gesperrt gewesen. So lange habe es gedauert, das Tier von den Bahngleisen zu bekommen.

Ein Tierarzt und der Besitzer seien vor Ort gewesen. Man habe die Kuh mit Beruhigungsmitteln beschossen, das aber zunächst nicht gewirkt habe.

Gegen 12.30 Uhr twitterte die Bundespolizei Koblenz, zu der die Bundespolizei Kassel gehört: "Die Kuh ist vom Gleis! Lotte ist im Hänger und wohlauf."

Die Bahnstrecke sei nun wieder freigegeben.

Titelfoto: Screenshot/Twitter/Bundespolizei Koblenz

Mehr zum Thema Tiere:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0