Tragischer Tod in Klinik: Junge (2) erstickt nach Endoskopie an seinem eigenen Blut!

Kiew - Der zweijährige Maksim Mygovych, aus dem ukrainischen Kiew, verschluckte ein Stück Plastik. Tags darauf brachten ihn seine Eltern in ein Krankenhaus. Nach der dort durch die Ärzte durchgeführten Endoskopie, verstarb der Junge schließlich auf qualvolle Art und Weise!

Eine Endoskopie ist in der Regel eine Art Routineuntersuchung. Im Falle des kleinen Maksim endete diese jedoch mit dem tragischen Tod des Kindes. (Symbolbild).
Eine Endoskopie ist in der Regel eine Art Routineuntersuchung. Im Falle des kleinen Maksim endete diese jedoch mit dem tragischen Tod des Kindes. (Symbolbild).  © Felix Kästle/dpa

So habe man sich vor Ort dazu entschieden, mithilfe eines Endoskops nachzusehen, wo das von Maksim verschluckte Stück Plastik sei. Mit einer Kamera versehen, sollte das Endoskop durch den Rachen bis in den Magen des Jungen reichen.

Dabei sollten nach eigener Aussage die beiden Eltern, Olena und Jurij, ihren Sohn beruhigen und ihn festhalten, damit er die durchaus schmerzhafte und unangenehme Untersuchung an sich durchführen lassen würde.

Doch der Zweijährige versuchte sich -verständlicherweise - zu wehren, weinte und war ganz panisch vor Angst.

Umfrage zeigt: Was Menschen wirklich beim Einschlafen hilft
Gesundheit Umfrage zeigt: Was Menschen wirklich beim Einschlafen hilft

Nach dem ersten Versuch, mussten die Ärzte noch eine zweite Endoskopie durchführen, weil man beim ersten Mal nichts erkennen konnten.

Wie "Daily Mail" schreibt, war Vater Jurij im Anschluss geschockt, als er sah, wie der Arzt das Endoskop aus dem Hals seines Sohnes zog: "Als er den Schlauch zum zweiten Mal herauszog, war er mit Blut bedeckt."

Im Anschluss schwoll der Hals des Kindes in Windeseile an, Maksim japste nach Luft und spuckte gleichzeitig Blut. Jurij völlig bestürzt: "Er wurde blau und begann aus dem Mund zu bluten. Kurz darauf begann er an dem Blut zu ersticken und ich spürte, dass sein Herz aufhörte zu schlagen."

Alle wiederbelebenden Maßnahmen schlugen fehl, Arzt droht bis zu fünf Jahre Haft

Maksim wurde unverzüglich auf die Intensivstation gebracht. Doch für ihn kam jede Rettung zu spät, jeglicher Versuch, das noch junge Leben zu erhalten, schlug fehl. Im Totenschein, den die Eltern wenige Stunden später bekamen, stand, dass Maksim an seinem eigenen Blut erstickt sei, nachdem seine Speiseröhre während des Eingriffs gerissen war.

Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen die behandelnden Ärzte und das Krankenhaus eingereicht.

Warum Maksim nicht unter Narkose gesetzt wurde, ist bislang nicht bekannt. Normalerweise sollten bei Kindern bis zum sechsten Lebensjahr solche Eingriffe nur mithilfe von Narkotika durchgeführt werden.

Dem Endoskopiker drohen bis zu fünf Jahre Haft, sollte er bei dem Eingriff gepfuscht oder das Leben des Kindes leichtfertig aufs Spiel gesetzt haben.

Mehr zum Thema Gesundheit: