Christoph Daum sondiert in Berlin neue Angebote

Der Fußballtrainer Christoph Daum und seine Frau Angelica Camm-Daum vor der Verleihung des Deutschen Sportjournalistenpreises.
Der Fußballtrainer Christoph Daum und seine Frau Angelica Camm-Daum vor der Verleihung des Deutschen Sportjournalistenpreises.  © Axel Heimken/dpa

Berlin - Deutschland, Österreich, Türkei, Belgien - Christoph Daum (64) kam in seiner bisherigen Karriere viel rum. Hat viele Mannschaften nachhaltig geprägt, doch nicht immer lief alles rund.

Nach dem der energische Trainer Mitte September vom rumänischen Fußballverband aufgrund einer durchwachsenen WM-Qualifikation rausgeschmissen wurde, sucht der gebürtige Zwickauer nun sein Glück in Berlin.

Wie die BILD auf der "Palazzo"-Premiere erfuhr, plant Daum mit seiner Frau Angelica Damm (50) einen Umzug in die Hauptstadt - neben Köln und Mallorca quasi ein neuer dritter Wohnsitz.

"Jetzt suchen wir etwas in Charlottenburg", verrät die Trainer-Ikone. Wie der 64-Jährige selber sagte, findet er Berlin "hochinteressant".

Für keine Herausforderung zu schade: Christoph Daum will wieder als Trainer angreifen.
Für keine Herausforderung zu schade: Christoph Daum will wieder als Trainer angreifen.  © Federico Gambarini/dpa

Doch nicht nur die Stadt hat es ihm angetan, auch eine alte Freundschaft wird damit neu belebt.

Seit 30 Jahren sind Hans-Peter Wodarz (69) und Daum mittlerweile befreundet. Somit würden sich die beiden Kumpels öfter sehen.

Doch der Ex-Nationaltrainer Rumäniens zieht jedoch nicht zum Feiern nach Berlin. Von hier aus will der 64-Jährige neue Angebote sondieren. Während England ganz oben auf der Liste steht, schließlich besucht der Sohnemann ein Internat im Vereinigten Königreich, wäre eine Offerte aus China jedoch problematisch. "Bei China hätte ich Probleme, die Familie vom Umzug zu überzeugen", gesteht er.

Den Rausschmiss als Nationalcoach sieht Daum gelassen: "So habe ich endlich mal wieder Zeit für die Familie". Doch Tiefschläge sieht der 64-Jährige immer wieder als Herausforderung.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa


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