Vier Tage, vier Neuzugänge: Union formt neue Mannschaft für großes Ziel

Berlin - Der Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin ist gemächlich in den Transfermarkt eingestiegen. Darauf bedacht erst einmal einen neuen Trainer zu finden, nahmen sich die Köpenicker Zeit.

Urs Fischer wird als neuer Trainer vom 1. FC Union Berlin vorgestellt.
Urs Fischer wird als neuer Trainer vom 1. FC Union Berlin vorgestellt.  © DPA

Nun wurde mit dem bisherigen Braunschweiger Kapitän Ken Reichel (31) der vierte Neuzugang innerhalb von vier Tagen verpflichtet. Es wird eifrig eine neue Mannschaft für größere Aufgaben geformt.

Eigentlich hat Union auch keine andere Wahl: Mit den Abgängen von Daniel Mesenhöhler, Toni Leistner, Steven Skrzybski, Stephan Fürstner und Dennis Daube hat sich die Mannschaft in manchen Mannschaftsteilen etwas ausgedünnt.

Neue Leistungsträger mussten her, um den seit zwei Jahren sehnlichst geforderten Aufstieg zu packen. Allerdings erwartet den Hauptstadtklub eine Mammutaufgabe.

Schließlich wird es die härteste Zweitligasaison aller Zeiten. Neben vermeintlich kleine Gegner wie SV Sandhausen oder Heidenheim treffen die Eisernen auch auf Hochkaräter wie den Hamburger SV oder 1. FC Köln, die nach dem bitteren Abstieg gerne sofort zurück wollen ins Oberhaus.

Doch wer im Aufstiegskampf ein Wörtchen mitreden will, braucht Spieler mit Erfahrung und/oder Qualität.

Bei den vier Neuzugängen Gikiewicz (v.l.n.r.), Hübner, Andersson und Reichel wird es wohl nicht bleiben. (Bildmontage)
Bei den vier Neuzugängen Gikiewicz (v.l.n.r.), Hübner, Andersson und Reichel wird es wohl nicht bleiben. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

So gaben die Berliner zwei Wochen nach der Verpflichtung des Schweizer Trainers Urs Fischer (52) nun auch offiziell die Verpflichtung von Ken Reichel bekannt. Bereits vor einigen Tagen wurde über einen Wechsel berichtet.

Der Linksverteidiger kommt von Absteiger Eintracht Braunschweig in die Hauptstadt. In seiner Zeit bei den Niedersachsen gelang ihm 183 Zweitligapartien 20 Treffer. Zuvor hatten die Berliner Sebastian Andersson (26, 1. FC Kaiserslautern), Florian Hübner (27, Hannover 96) und Rafal Gikiewicz (30, SC Freiburg) verpflichtet. Alle vier Neuen erhielten Zwei-Jahresverträge an der Alten Försterei.

Alle Spieler füllen nicht nur die freigewordenen Positionen aus, sie sollen Union stärker machen und auch den Konkurrenzkampf in der Mannschaft bestärken.

Auch noch nicht ganz vom Tisch ist eine mögliche Verpflichtung des gebürtigen Berliners Manuel Schmiedebach (29) von Hannover 96, der in der abgelaufenen Saison nur sporadisch zum Einsatz kam und mit der alten Heimat liebäugelt.


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