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Alarm! Japanische Fliege sägt unsere Trauben an!

Meissen - Ein kleines Sägeschwanzmonster lehrt Sachsens Winzern das Fürchten: Die Kirschessigfliege - vor wenigen Jahren aus Asien eingeschleppt - breitet sich derzeit in Sachsen aus. Sie hat es besonders auf die roten Weinsorten abgesehen.
Mit ihrem mikroskopisch kleinen Stachel richtet sie ernste Schäden bei Beeren an.
Mit ihrem mikroskopisch kleinen Stachel richtet sie ernste Schäden bei Beeren an.

Meissen - Ein kleines Sägeschwanzmonster lehrt Sachsens Winzern das Fürchten: Die Kirschessigfliege - vor wenigen Jahren aus Asien eingeschleppt - breitet sich derzeit in Sachsen aus. Sie hat es besonders auf die roten Weinsorten abgesehen.

Alfred Trapp, der Insektenexperte vom Landesamt LfULG, hat den Schädling bereits seit 2012 im Visier: „Ich hatte jetzt auf einen kalten Winter gehofft, der mit strengen Minusgraden die Population ordentlich dezimiert.“

Doch bereits im Januar tappten viele Exemplare in seine Fallen. Normalerweise ist die Weinbeere nicht das bevorzugte Opfer der Kirschessigfliege. Erdbeeren, Kirschen und Johannisbeeren werden öfter befallen. Doch wegen des äußerst trockenen Sommers hatten Sachsens Obstbauern bis auf wenige Ausnahmen Glück.

Eike Harbrecht, Sachbearbeiter für Pflanzenschutz in Pillnitz, wertet Insektenfunde unter dem Mikroskop aus.
Eike Harbrecht, Sachbearbeiter für Pflanzenschutz in Pillnitz, wertet Insektenfunde unter dem Mikroskop aus.

„Doch seit der zweiten Julihälfte ist ein deutlicher Anstieg der Fänge zu verzeichnen“, sagt Alfred Trapp. „Gegenwärtiger Schwerpunkt sind die Fallen in den Weinbergen.“

Im Gegensatz zu einheimischen Essigfliegen verfügt das aus Japan stammende Weibchen über eine Art kleine Säge am Hinterteil. Hiermit schneidet sie die Beerenhaut auf und legt bis zu 400 Eier ab.

Nach zehn bis 14 Tagen schlüpft die nächste vermehrungsbereite Generation, sodass aus einem Weibchen binnen eines Monats eine Million Fliegen werden können.

Christoph Reiner (37), Vorstand des Weinbauernverbandes und Qualitätsmanager des Weingutes Schloss Proschwitz, bezeichnet das Insekt als derzeit gefährlichsten Schädling für den sächsischen Wein: „Wir müssen uns wappnen. Es kann unter Umständen zum Totalausfall kommen.“

Qualitätsmanager Christoph Reiner kämpft mit Insektenfallen am Gut Proschwitz gegen die Invasion des Ungeziefers.
Qualitätsmanager Christoph Reiner kämpft mit Insektenfallen am Gut Proschwitz gegen die Invasion des Ungeziefers.

Den hatten im vergangenen Jahr Kollegen aus der Pfalz zu beklagen. Deshalb kontrolliert Christoph Reiner derzeit nahezu täglich seine Reben. „Eine befallene Beere erkennt man sehr schnell. Sie ist aufgeplatzt und fault.“

Statt süßem Saft entsteht darin auch nur noch Essig. Die Beere muss entfernt und der Hitze ausgesetzt werden. Außerdem hat der Weinexperte verschiedene Fallen aufgestellt, von denen er aber noch nicht so überzeugt ist.

Mit Chemie geht kurz vor der Lese ohnehin kein Winzer mehr an seine Stöcke, weil sich das Mittel nicht mehr rechtzeitig abbaut.

Insektenexperte Alfred Trapp empfiehlt deshalb pflanzenbauliche Maßnahmen: „Als wirkungsvoll hat sich das Entblättern der Traubenzone erwiesen, so lange man dabei nicht die Frucht verletzt.“

Auch diese Plagen bedrohen den Wein

Die Japanische Fliege ist nicht die erste Plage, die unseren sächsischen Wein bedroht.
Die Japanische Fliege ist nicht die erste Plage, die unseren sächsischen Wein bedroht.

Sachsens Weinwirtschaft wurde bereits zwei Mal von Schädlingen in ihrer Existenz bedroht oder gar vernichtet. Der Weinmotte (1844) folgte der Rüsselkäfer (1847) und schließlich der Echte Mehltau (1850). Die Reblaus beendete ab 1885 für lange Zeit den Weinbau.

Echter Mehltau: Der Pilz befällt alle grünen Teile der Rebe, wobei der größte Schaden an den Beeren entsteht. Bereits bei geringem Befall leidet die Weinqualität (Schimmelgeschmack!).

Weil der Pilz in milden Wintern überlebt, kommt es schnell zur Verbreitung. Junge Beeren wachsen bei Befall nicht mehr weiter. Der Schädling kann inzwischen durch Spritzen von Schwefelpräparaten bekämpft werden.

Reblaus: Die Reblaus wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Amerika eingeschleppt.

Das Meißner Gebiet wurde in der Fläche befallen. Rodungen, Verbrennungen und Bekämpfung mit Petroleum blieben erfolglos - außerdem wurde der Boden vergiftet.

Die Reblaus schädigt die Wurzel und bringt den Weinstock zum Absterben. Sie wird inzwischen biotechnisch bekämpft.

Fotos: Petra Hornig, PR

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