Trecker reißt Strommast um, dann trifft ihn der Schlag

Der umgekrachte Strommast landete direkt auf dem Traktor.
Der umgekrachte Strommast landete direkt auf dem Traktor.

Stemwede-Sundern - Glück im Unglück hatte am Freitagnachmittag ein 26-jähriger Traktorfahrer in Stemwede-Sundern, als er mit seinem Trecker einen Strommasten umriss.

Aus noch unbekannten Gründen krachte der Lohnarbeiter nahe der L770 beim Gülle ausbringen gegen den Masten und sorgte dafür, dass die Ortschaft Sundern ohne Strom war.

Der mit einer 10-Kilovolt versehene Strommast knickte bei dem Unfall um und krachte mit voller Wucht auf die Zugmaschine und setzte den Trecker unter Strom. Da der 26-Jährige in seiner Fahrerkabine blieb, wirkte diese wie ein Faradayscher Käfig und der Fahrer blieb unverletzt. Mit einem Handy rief er um Hilfe.

Gegenüber der Neuen Westfälischen sagte Feuerwehrchef Joachim Lübke, dass sich der Fahrer in der Situation völlig richtig verhalten habe, da er im Fahrzeug blieb.

Der Netzbetreiber Westnetz schaltete die Leitung ab, damit der Traktorfahrer aus dem Fahrzeug geholt werden konnte. Danach wurde die Stromversorgung zügig wieder hergestellt.

Zu dem entstandenen Schaden konnte die Polizei noch keine Auskunft geben.


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