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Das sind die kuriosesten Grabsteine in Deutschland

Einfache Grabsteine sind out. Immer mehr Hinterbliebene und Verstorbene lieben es individuell.
Auf den Friedhöfen geht es immer bunter und individueller zu.
Auf den Friedhöfen geht es immer bunter und individueller zu.

Trier/Passau - Der eine verabschiedet sich auf seinem Grabstein mit den Worten "Game Over". Der andere verblüfft mit der Inschrift "Nur tiefergelegt". Und noch einer: "Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe."

Auch sonst geht es auf deutschen Friedhöfen immer bunter und individueller zu, haben die beiden Soziologen Thorsten Benkel (40) und Matthias Meitzler (31) herausgefunden. Musiker lassen sich nach ihrem Tod ihr Instrument aufs Grab legen, bei Sportlern finden sich Tennisschläger, Ruder, Fußbälle - oder sogar Fußballvereinswappen am Grabstein.

"Das Klassische gibt es natürlich auch noch. Aber wir können beobachten, dass Trauer und Erinnerungskultur pluraler geworden sind", sagt Benkel, der mit Meitzler an der Universität Passau rund um Tod und Trauer forscht. Fast 1100 Friedhöfe haben die beiden Wissenschaftler bereits untersucht, vor allem quer durch Deutschland, aber auch in 20 anderen Ländern. "Wir haben inzwischen einen ganz guten Überblick."

Dass neben Bibelvers und ewigem Licht immer mehr Alltagskultur auf den Friedhöfen zu finden sei, gehe auf einen zentralen Wandel zurück, der sich seit rund 20 Jahren vollziehe, sagt Meitzler. "Die Menschen schauen nicht mehr ins unsichere Jenseits, sondern werfen eher einen Rückblick auf ihr Leben - auch weil der religiöse Glaube nachlässt." Für die Toten stellen Hinterbliebene gerne Vorlieben oder Leistungen in den Fokus und ziehen eine Art Lebensbilanz.

So finden sich auf Grabsteinen in Rheinland-Pfalz und im Saarland beispielsweise Berufsbezeichnungen wie "Marionettenspieler", Mathematikformeln, ein eingravierter Bagger - und auf dem Grab abgestellte Schuhe. An anderen Gräbern lesen sich auch kleinere Boshaftigkeiten: "Hier liegt meine Dicke" und "Familie King Size Dick". Und es wird auch angeklagt: "Die Dummheit der Menschen hat mich umgebracht" oder "Laßt mich in Ruhe".

Matthias Meitzler (l) und Thorsten Benkel forschen zu den Themen Tod und Trauer und haben in den vergangenen Jahren fast 1100 Friedhöfe untersucht.
Matthias Meitzler (l) und Thorsten Benkel forschen zu den Themen Tod und Trauer und haben in den vergangenen Jahren fast 1100 Friedhöfe untersucht.

Und es tut sich noch mehr rund um Tod und Trauer. "Für viele Menschen verliert der klassische Friedhof an Bedeutung. Sie suchen alternative Orte der Trauer", berichtet Meitzler aus seinen Forschungen. Wie etwa virtuelle Friedhöfe im Internet: "Da kann man rund um die Uhr Kerzen anzünden, Bilder und Videos hochladen, eine Art Trauerblog schreiben - und sich anders ausdrücken als man es auf dem Friedhof kann." Er meint, dass der digitale Trauerort in den nächsten Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird.

Es gebe auch zunehmend "QR"-Codes an Grabsteinen, über die Besucher mit ihren Smartphones weitere Infos oder Bilder zu dem Verstorbenen bekommen könnten. "Wir haben bundesweit bereits ein paar Dutzend QR-Codes gefunden", sagte Benkel. "Das ist vor allem eine Sache, die mit der digitalen Generation im Kommen ist. Und zwar nicht nur in den Großstädten, sondern genauso auf dem Land."

Viele seien der Ansicht, die Regeln auf den Friedhöfen seien zu streng - und dass man seine Wünsche nicht umsetzen könne. "Der Friedhof muss sich besser auf den sozialen Wandel einstellen." In anderen Ländern sagten die Verwaltungen: "Mach das, was deiner Trauer hilft".

Dazu kann auch die Beisetzung des geliebten Haustieres gehören. "Tierfriedhöfe nehmen ohnehin immer mehr zu. Im Gegensatz zu Menschenfriedhöfen", sagt Benkel. Aber seit neustem gebe es den Trend, sich dass sich Tierbesitzer gemeinsam mit ihren toten Hunden oder Katzen in einem Grab beisetzen ließen. "Seit einigen Jahren ist dies in Deutschland bei mittlerweile einer Handvoll Friedhöfe möglich", sagt er. Zum Beispiel in Essen, bei Koblenz, in Aschersleben, in Görlitz oder Bergisch-Gladbach.

Voraussetzung sei, dass sich Mensch und Tier getrennt voneinander verbrennen ließen - und die Asche des toten Tieres dann offiziell als Grabbeigabe deklariert wird. "Das nimmt immer mehr zu, immer mehr Friedhöfe übernehmen das Konzept." Und: "Es gibt eine Menge Vor-Reservierungen von solchen Grabstätten."

Fotos: Benkel & Meitzler/www.friedhofssoziologie.de/dpa

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