Nach Brutalo-Tritt gegen Schiri: A-Jugend-Kicker bekommt Mega-Strafe!

Langen - "Fair play" lautete das oberste Gebot im Fußball. Besonders im Jugendbereich wird fast schon pingelig darauf geachtet, dass sich Heranwachsende an den Kodex halten. Ein Beispiel aus Südhessen zeigt, dass das nicht immer funktioniert.

Der Schiedsrichter verteilte eine Rote Karte und brach das Spiel dann ab. (Symbolbild)
Der Schiedsrichter verteilte eine Rote Karte und brach das Spiel dann ab. (Symbolbild)  © 123RF

Wie die Offenbach Post berichtet, brannten einem A-Jugend-Kicker des 1. FC Langen beim Spiel gegen TuS Zeppelinheim am 15. Dezember alle Sicherungen durch.

In der 86. Minute, beim Stand von 4:0 für Zeppelinheim, begann der Jugendliche den Spielleiter zu beleidigen.

"Dann trat er ihm aus dem Nichts mit voller Wucht in den Bauch", sagte der Vorsitzende des Kreissportgerichts Jürgen Weil dem Blatt. Der Kicker flog mit Rot vom Platz, das Spiel wurde nach der Brutalo-Attacke sogar abgebrochen.

Die Aktion hat nun schwerwiegende Konsequenzen für den Fußballer aus dem Langener Nachwuchs. Das Kreissportgericht brummte ihm eine Pflichtspielsperre für ein ganzes Jahr auf.

"Auch Jugendliche werden hart bestraft, wenn sie so richtig austicken", so Weil.

Die drei Punkte gingen trotz des Abbruchs nach Zeppelinheim - auch die vier geschossenen Tore wurden dem TuS gutgeschrieben.

Der Spieler darf ein Jahr kein Pflichtspiel bestreiten. (Symbolbild)
Der Spieler darf ein Jahr kein Pflichtspiel bestreiten. (Symbolbild)  © DPA

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