Trotz TV-Ruhestand: Harald Schmidt über seinen neuen Job

Köln - Harald Schmidt fühlt sich im selbst gewählten TV-Ruhestand pudelwohl. Einen Job hat er allerdings doch.

Genießt mit 60 Jahren den wohl verdienten Ruhestand: Harald Schmidt.
Genießt mit 60 Jahren den wohl verdienten Ruhestand: Harald Schmidt.  © DPA

"Ich bin so'n bisschen Familien-Chauffeur", sagte der ehemalige Late-Night-Talker am Donnerstag bei einer Veranstaltung im Kölner Domforum. Seine fünf Kinder seien jetzt zwischen 25 und 13 Jahren alt.

Ansonsten nehme er grundsätzlich nur noch Termine wahr, auf die er sich nicht vorbereiten muss, sagte der 60-Jährige.

Er plauderte mit dem Organisten des Kölner Doms, Winfried Bönig. Schmidt betätigte sich früher selbst als Organist im Sonntagsgottesdienst seiner Gemeinde in Nürtingen bei Stuttgart.

Als Kind begann er mit Klavier und lernte dann ab 13 Jahren Orgel. Das sei nicht so ungewöhnlich gewesen, wie es sich jetzt anhöre, sagte er: "Die Kirche war praktisch die Partyzentrale im Dorf. Das soziale Leben, auch die Begegnung mit dem anderen Geschlecht, das fand alles in der Kirche statt, also im Gemeindehaus."

Heute spiele er noch regelmäßig Klavier, vor allem Bach und Haydn, sagte Schmidt. Auch seine Kinder spielten alle ein Instrument, einige sogar mehrere. "Auch auf einen gewissen Druck hin2, räumte er ein.

"Ein Musikinstrument aufgeben ist für mich schlimmer als das Abi nicht schaffen. Abi hat hier in NRW doch jeder."

Am Donnerstag plauderte Schmidt mit Winfried Bönig, dem Organisten des Kölner Doms, im Domforum.
Am Donnerstag plauderte Schmidt mit Winfried Bönig, dem Organisten des Kölner Doms, im Domforum.  © DPA

Titelfoto: DPA


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