Mutter bricht das Herz, als sie Wunschliste ihres Sohnes findet

Truckee (Kalifornien) - Kline McCormac (10) aus Truckee in Kalifornien leidet gleich an mehreren Krankheiten, die seine Eltern viel Geld kosten. Doch als er kürzlich heimlich einen Brief an den Weihnachtsmann schickte, den seine Mutter Loren (44) fand, brach er ihr das Herz.

Das war der Wunschzettel von Kline McCormack (10).
Das war der Wunschzettel von Kline McCormack (10).  © Facebook/Screenshot/Loren McCormac

Nahrungsmittelallergien, Asthma und eine Hautkrankheit, die den Zehnjährigen plagen, sorgen in der Familienkasse seit Jahren für Ebbe. Das US-Gesundheitssystem ist bekanntermaßen ziemlich dürftig, was dazu führt, dass Millionen Patienten fast alles selbst bezahlen müssen.

Daran änderte bislang auch das sogenannte "Obamacare" nicht viel. Dieses Gesetz sollte Millionen von Amerikanern eine Krankenversicherung verschaffen.

Doch in vielen Teilen des Landes ist das Gesetz in der Schwebe, Präsident Donald Trump (73) und die Republikaner würden es am liebsten ganz abschaffen, wie "Deutschlandfunk" erst kürzlich wieder berichtete.

Im Fall von Kline McCormack zahlen die Eltern bis heute rund 1670 Euro im Monat, um ihrem Sohn seine benötigten Medikamente zu Verfügung zu stellen, berichtet der "Mirror".

"Ich wusste, dass mein Sohn etwas geschrieben hatte, das ich nicht sehen sollte, weil er den Brief versteckte und versiegelte, bevor ich ihn sehen konnte", sagte seine Mutter.

"Ich war so neugierig, dass mein Mann ihn aus dem Briefkasten holen musste, als Kline schlafen gegangen war, damit ich ihn lesen konnte und er war auf vielen Ebenen sehr bestürzend." Der Zehnjährige bat den Weihnachtsmann in dem Brief unter anderem um Medikamente.

Loren McCormack war außer sich

Loren (44) und ihr Sohn Kline McCormack (10).
Loren (44) und ihr Sohn Kline McCormack (10).  © Facebook/Screenshot/Loren McCormac

Loren McCormack regte sich aus diesem Grund umso mehr über das US-Gesundheitssystem auf und darüber, dass sie und ihr Mann Dennis (47) es nicht geschafft hatten, den Stress, den sie deswegen hatten, vor ihrem Sohn zu verbergen.

"Finanziell ist dies eine enorme Belastung für uns und etwas, das Kline miterlebt hat - er hat sogar gesehen, wie ich in der Apotheke in Tränen ausgebrochen bin", schilderte die 44-Jährige die Lage der Familie.

Um den Leuten zu zeigen, wie weit es nun gekommen war, postete die Amerikanerin ihre Geschichte auf Facebook und veröffentlichte dort auch ein Foto des traurigen Wunschzettels.

"Ich hoffe, dass die Menschen durch das Teilen von Klines Geschichte erkennen werden, wie teuer das amerikanische Gesundheitssystem ist - denn kein kleiner Junge sollte Medikamente als Weihnachtsgeschenk erhalten müssen", so McCormack.

Bleibt der Familie zu wünschen, dass sie trotz allem ein schönes Fest haben werden.

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